2. Fahrraddemo auf der L21

Demo für Radwegbau entlang der L21 zwischen Zühlsdorf und Summt

Noch bevor der Herbst da ist, gibt es die 2. Fahrrademo auf der L21. Noch immer nicht kann man im Brandenburger Landtag ein Einlenken erkennen. Wenn wir uns also die Chance auf einen Radweg in naher Zukunft erhalten wollen, holen wir die Räder raus und radeln gemeinsam auf der L21 für den Bau des Radweges zwischen Summt und Wensickendorf!

Los geht es um 10.40 Uhr in Wensickendorf an der Feuerwache und um 10.50 in Zühlsdorf an der Ecke Dorfstraße/Basdorfer Straße.

(Text und Fotos: Jürgen Naß)

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25 Jahre - und mehr

Sitzt die Pose richtig?
Sitzt die Pose richtig?

25 Jahre Anglerverein Lubowsee – wenn das kein Grund zum Feiern ist! Vor allem auch, wenn man weiß, dass die Anfänge des Vereins bis in die 1950er Jahre zurückreichen. Eine Erfolgsgeschichte!

Eine Geschichte, die es lohnt fortgeschrieben zu werden. Nachwuchsgewinnung steht dafür als Schlüsselwort. Ich habe sie sehen und fotografieren dürfen – die jüngsten Angler des Vereins und die, die es vielleicht mal noch werden. Beim Kinderangeln, einer der "Stationen", die die Angelfreunde des Vereins für die Besucher organisiert hatten. Man könnte meinen, dass auch der kurze, aber kräftige Regenguss, der pünktlich zur Eröffnung niederging, "organisiert" war. Trug dieser doch – so hörte ich – wesentlich dazu bei, dass die Jungfische permanent an den Haken gingen.

Das Heidefest lag gerade mal eine Woche zurück, da durfte schon wieder gefeiert werden. Und sie kamen zahlreich die Zühlsdorfer. Selbst für manchen der Alteingessenen war es das erste Mal, dass sie am Ufer des schönen Lubowsees standen. Auch für unseren anwesenden Bürgermeister Filippo Smaldino war dies das erste Mal.

Es war eine gelungene Feier! An alles war gedacht: an frisch geräucherten Karpfen und Aal, an Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und auch an das Bierchen vom Fass. Softeis gab es und eine Hüpfburg für die Kinder. Und irgendwann wurde auch der Grill angeworfen. (Nachtrag: Esther Jankowski war auch da: zum Kinderschminken. Und ich habe sie leider auf dem weiträumigen Gelände nicht gesehen.)

Auch eine Ehrung gab es. Angereist war der Vorsitzende des Kreisanglerverbandes Oberhavel e.V., Olaf Wusterbarth. Um die Glückwünsche an den Verein zu überbringen, aber auch, um dem langjährigen verdienstvollen Mitarbeiter Norbert Meyer die Umweltmedaille zu überreichen. Auch der Vorsitzende des Vereins Detlef Korbaniak bedankte sich bei Norbert Meyer für die fast 50-jährige Zusammenarbeit mit einem Präsentkorb. Olaf Wusterbarth schaffte es dann zum Schluss der Ehrung, das Schöne des Angelns mit einer chinesischen Weisheit auf den Punkt zu bringen: "Willst du einen Tag glücklich sein, betrinke dich. Willst du drei Tage glücklich sein, dann heirate. Willst du ein Leben lang glücklich sein, dann werde Angler!"

Hier gibt es Infos zum Kreisanglerverband Oberhavel.

Hier geht's zur Webseite des Anglervereins Lubowsee e. V.

Und wer nochmal den Artikel im aktuellen mühlenspiegel über meine Eindrücke beim Besuch des Anglervereins nachlesen möchte, wird hier fündig.

(Text/Fotos: Jürgen Naß)

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So geht Sommerpause

Sportgruppe 3 beim Griechen
Sportgruppe 3 beim Griechen

Sommerpause kann so richtig schön sein: Ohne Turnschuhe an den Füßen und ohne Hanteln in den Händen. Dafür in geselliger Runde am gut gedeckten Tisch beim Griechen sitzend. So ganz ohne Sport ging es dann aber doch nicht ab. Zumindest nicht für die meisten von uns, die wir mit unserem Drahtesel nach Wandlitz geradelt waren. Der Wettergott spielte auch mit, das Essen schmeckte und es gab viel zu erzählen.

Ein paar schöne Fotos entstanden auch. Und dank der klaren Ansage Ilona Polleis, doch nun endlich die Gelegenheit zu ergreifen für ein neues Gruppenfoto für unsere Webseite, gab es auch dieses. Ebenso klar ihre Ansage, dass doch bitteschön der Fotograf (der einzige Kerl in der Gruppe) doch die Kamera mal an einen anderen Gast übergeben möchte ;-)

(Text/Fotos: Jürgen Naß)

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Leben in EINER Welt

Zühlsdorfer Bücherschrank

Wenn die BARDOMANIACS spielen, ist was los: Jazz und Schlager, Tango und Balkanbeat, Polka und Reggae – nonchalant gemischt, geistreich arrangiert oder auch selbst komponiert! Das wunderbare Trio hat sein Publikum zwischen Moldawien und Basel bereits reihenweise aus den Sitzen gerissen. Zum Abschluss des Zühlsdorfer Heidefestes ließen die drei großartigen Musiker gestern vielen das Herz aufgehen. Ganz ohne elektronische Verstärkung. Die Kirche war voll, der Jubel groß. Das Anliegen der hiesigen Kirchengemeinde, den religiösen Versammlungsort auch Menschen zu öffnen, die selbst nicht oder anders gläubig sind, ging wieder einmal in Erfüllung.

Erstaunen hörte man hier und da über die Auswahl der Musik. Tanz- und Folk-Musik, die man eher auf Straßen und Plätzen, in Bars und auf Festen erwarten würde, in einer Kirche?

Die Bardomaniacs starteten ihr Programm mit einem traditionellen Spiritual und gaben damit selbst die Antwort. In früheren Zeiten waren Religion und Lebenswelt eng miteinander verwoben. Freude wie Trauer, Stille wie Jubel hatten ihren festen Platz auch in den „Heiligen Hallen“.

Von Freude und Jubel gab es viel am Sonntag in der Zühlsdorfer Kirche. Herbei gezaubert von Michael Bardo Henning (Akkordeon und Gesang), Orlando Boenkens (Tuba) und Rudi Neuwirth (Schlagzeug). Alle drei exzellent in der Beherrschung ihres Instrumentes und fein abgestimmt im Zusammenspiel. Das Programm war vielfältig, auch ein Wiegenlied war dabei für die anwesenden Kinder. Einen „krönenden Abschluss“ vom Heidefest nannte der frisch gebackene Ortsvorsteher Thomas Pump das Konzert bei der Verabschiedung der Künstler. Und die Kirchengemeinde bedankte sich diesmal statt Blumen mit einem Glas Zühlsdorfer Honig bei jedem Künstler.

(Text: Christiane Ziller, Fotos: Reinhard Musold, Eberhard Jankowski)


Den Bericht zum ersten Tag des Heidefestes gibt es hier.

Den Bericht zum zweiten Tag des Heidefestes gibt es hier.

Hier gibt es den Bericht zur Vernissage der Fotogruppe.

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Fotoausstellung vereint Alt und Jung

Zühlsdorfer Bücherschrank

Schön anzusehen, was unsere Fotogruppe gemeinsam mit Beachclub und Kita am letzten Tag des Heidefestes im Rahmen der Vernissage präsentierte. Sicher auch wegen dieses gemeinsamen Auftrittes waren unter den zahlreich erschienenen Besuchern die Jungen ebenso gut vertreten wie die Alten. Das Motto  Am Wasser und in der Luft wurde von den sieben Ausstellern der Fotogruppe auf sehr unterschiedliche Weise beantwortet. Insgesamt eine gelungene Gesamtschau der Fotogruppenmitglieder auf ihre schönsten Fotos der vergangenen Jahre. Bemerkenswert, dass manches dieser Fotos mit dem Smartphone fotografiert wurde. Besser lässt sich die Verbindung von Alt  und Jung nicht demonstrieren.

Fotos mit dem Smartphone zu schießen, ist für die Jugendlichen des Beachclubs wohl die Regel. Und so beeindruckten deren Fotos auch eher mit ihrer inhaltlichen Aussage. Dokumentierten diese doch sehr direkt, welch vielfältigen Beschäftigungen die MItglieder des Jugendclubs nachgehen, was sie denken und - ganz stark - welche Wünsche sie an die Zukunft haben. Nicht erst seit Fridays for Future steht weit vorn bei ihnen die Sorge um eine intakte Umwelt. Und klar auch ihre Wünsche im Hinblick auf unsere dörfliche Infrastruktur. Übrigens gelang dem Beachclub damit eine der besten Ausstellungen der letzten Jahre. Mich begeisterte vor allem die gute inhaltliche Gliederung der Themenbereiche und deren konsequente Umsetzung mit insgesamt ausdrucksstarken Fotos. Wer noch nicht wusste, was denn so in diesem Jugendclub passiert, hat nun nach Besichtigung der Ausstellung den vollen Durchblick.

Die Eröffnungsredner hatten es daher auch nicht gar so schwer, diesen "roten Faden" der Ausstellung aufzunehmen. Hartmut Haase, der Vorsitzende der Ortsgruppe der Volksolidarität genau so wenig, wie Filippo Smaldino, unser Bürgermeister. Die von Hartmut Haase an Andreas Lyson, dem Leiter des Beachclubs übergebenen Volleyballbälle unterstreichen genauso wie die (in anderem Rahmen) an die Kita übergebene Modeliermasse die Absicht der Seniorinnen und Senioren, den Zusammenhalt der Generationen zu fördern. Wolf-Dieter Rühle, der Leiter der Fotogruppe, schöpft daraus die ganz spezielle Hoffnung auf fotointeressierten Nachwuchs. Die Gruppe braucht dringend eine Verjüngung! Ihm vor allem, aber natürlich auch all seinen Mitstreitern, galt ein großes Dankeschön von Hartmut Haase. Nachdem alle Mitglieder aus den Händen von Esther Jankowski ein Blümchen überreicht bekommen hatten, gab's einen besonderen Blumenstrauß aus dem Garten von Elfi Haase. Mit einem krappelnden Bienchen drin (das sich erst später auf einem Foto der hochauflösenden Kamera von Reinhard Musold zeigte). Vielleicht war auch die Biene Teil der Inszenierung: Mit einem Plakat fordert der Beachclub: "Zurück zur Schiene - sonst stirbt die Biene!"

Und hier noch ein Bild von jedem ausstellenden Mitglied der Fotogruppe.

Wolf-Dieter Rühle: Flug über den Höllenschlund
Wolf-Dieter Rühle: Flug über den Höllenschlund
Sabine Mangold: Licht und Schatten
Sabine Mangold: Licht und Schatten
Rosi Allenberg: Spazierfahrt auf dem Doro
Rosi Allenberg: Spazierfahrt auf dem Doro
Marianne Horn: Sicher im Bus
Marianne Horn: Sicher im Bus
Siegfried Herrmann: Strandleben
Siegfried Herrmann: Strandleben
Günter Klein: Sieht so die Zukunft aus? - Klimawandel
Günter Klein: Sieht so die Zukunft aus? - Klimawandel
Sabine Nacke: Sonnenuntergang an einem Winterabend
Sabine Nacke: Sonnenuntergang an einem Winterabend

Den Bericht zum ersten Tag des Heidefestes gibt es hier.

Den Bericht zum zweiten Tag des Heidefestes gibt es hier.

Hier gibt es den Bericht zum Abschlusskonzert in der Dorfkirche.

(Text und Fotos:Jürgen Naß)

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Zühlsdorfer Heidefest - Tag 2

Das neue Heidekönigspaar Lara und Lucas

Höhepunkt des zweiten Heidefesttages - wie immer der Festumzug! Allen pessimistischen Wetterprognosen zum Trotz: Die Regenschirme durften geschlossen bleiben. Gemessen an den Hitzetagen des Heidefestes im vergangenen Jahr, ging es uns mit den heutigen moderaten Temperaturen so richtig gut. Auch den vielen Fotografen am Rande des Festumzuges gefiel dieses Wetter: Hatten sie doch nicht mit den harten Schatten zu kämpfen, die voller Sonnenschein so üblicherweise mit sich bringt.

Das Gefühl, was einen überfällt, wenn man sich auf dem alten DDR-Kübelwagen durch die Dorfstraße kutschieren lässt, war der Lara Wagner nicht fremd. Unser neuer Heidekönig Lucas Hausmann durfte dies zum ersten Mal genießen.

Traditionell gibt es nach Ankunft am Festplatz das Gruppenfoto.

Die historischen Kostüme des Festumzuges

Es wird enger auf dem Festplatz. Gut, dass das Interesse nach wie vor groß ist, sich mit einem Stand zum Heidefest zu präsentieren. Sicher braucht es schon bald in den nächsten Jahren die eine oder andere Veränderung, um diesem "Ansturm" auch künftig gerecht werden zu können. Ich bin sicher, dass die Verantwortlichen dieses Thema im Blick haben. Eine große und interessante Bereicherung übrigens der Infostand des Jagdverbandes Oberhavel. Ein Spaß auch für die Kleinen: Konnten sie doch dort Niestkästen zusammen bauen. Wenn die dann irgendwann an den Bäumen hängen, haben wir wieder ein kleinen Beitrag für den Schutz unserer Natur getan.

Der Kuchenstand unserer Ortsgruppe war bestens mit Selbstgebackenem ausgestattet. Danke allen, die dazu einen Beitrag geleistet haben. Und natürlich denen, die den Stand den Tag über in zwei Schichten betrieben haben. Ilona Pollei - zugeteilt der Nachmittagsschicht - schrieb mir gerade, dass ihr "die Füße glühen". Es wurde nochmal so richtig gut nach Kuchen verlangt. Insgesamt immerhin 46 Kuchen sollen da verspeist worden sein.
Als Fotograf habe ich schöne Motive sehen können: die Kostümierten sowieso, die Kostümierten mit Smartphone in der Hand,  die Kostümierten bei der spontanen Tanzeinlage der Country Linedancer und, und, und ...

Apropos Fotograf: Man schaue sich die Fotos vom Bogenschießen an (organisiert übrigens von unserem Beachclub). Das vorletzte Foto zeigt den gespannten Bogen – das letzte Foto den fliegenden Pfeil. Dank schneller Serienbildfunktion einer Sony Alpha 7 III.

Die Leichtathleten der SG Zühlsdorf waren bestens vorbereitet. Zum einen mit dem von Claudia Kopitz betreuten Stand auf dem Festplatz. Zum anderen mit einem bestens geplanten Familien-Sport-Wettkampf. Auch wenn aufgrund der Ferien sich nicht gar so viel Teilnehmer meldeten: Spaß gab es trotzdem. Auf einem Parcours mit immerhin 10 Stationen gab es einiges an Sportlichem zu leisten. Ein Vergnügen für die Teilnehmer, aber auch für die Zuschauer. Wer kam da nur auf die Idee, sich darin zu messen, wie schnell man eine Rolle Klopapier am Körper eines Teammitgliedes abrollt. Oder das Stifte versenken. Man schaue sich nur die Bilder dazu an.

Zu Ende geht das Heidefest am Sonntagnachmittag, 7. Juli, 17 Uhr mit einem großen Abschlusskonzert in der Dorfkirche. In diesem Jahr erfreut uns das Bardomaniacs Trio mit einem urbanen Folklore-Konzert zum „Leben in einer Welt“. Was da Christiane Ziller an die Bäume entlang des Festzuges heftete, war nichts weniger als die Einladung zu genau dieser Veranstaltung.

 

Zuvor aber gibt es eine Vernissage der Fotogruppe der Volkssolidarität. Diese eröffnet um 15.30 Uhr ihre neue Ausstellung im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstraße 35a. Titel der Ausstellung: „Fliegen und Wasser“. Dabei auch der Jugendclub.

 

Und noch ein Ausblick: Schon nächstes Wochenende gibt es ein weiteres großes Fest in Zühlsdorf. Der Anglerverein Lubowsee feiert gemeinsam mit den Zühlsdorfern sein 25-jähriges Jubiläum. Um 14.00 Uhr geht es los.

Was Claus Graberts, der 2. Vorsitzende des Vereins da in der Hand hält, ist ein gerade käuflich erworbenes Fotobuch zu meinem Projekt Zühlsdorfer Gesichter. Ein paar dieser Fotobücher sind noch zu haben und werden im Rahmen der Jubiläumsfeier zum Kauf angeboten. Ein Grund mehr, dort mal vorbei zu schauen ;-)

 

Wir sehen uns!

Vom heutigen Heidefestball wird es hier keine Bilder geben können: Ich musste ja diesen Beitrag fertigstellen ;-) Aber vielleicht schreibt einer der Teilnehmer seine ganz persönlichen Eindrücke des heutigen Abends als Kommentar zu meinem Beitrag. Ich würde mich freuen!

Den Bericht zum ersten Tag des Heidefestes gibt es hier.

 

(Text und Fotos: Jürgen Naß)

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Das Zühlsdorfer Heidefest ist eröffnet

Das neue Heidekönigspaar Lara und Lucas

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt einen neuen Heidekönig, aber keine neue Heidekönigin. Und so darf Lara Wagner (zu ihrer Freude) ein zweites Jahr regieren. An der Seite des neuen Heidekönigs Lucas Hausmann. Partnerwechsel wie im wahren Leben ;-) Besser kann man sich eine Eröffung des Heidefestes kaum vorstellen: Die Glienicker Trommler von Drums Alive eroberten mit ihrem Auftritt im Nuh die Herzen der Zühlsdorfer und ihrer Gäste. Der Höhepunkt war dann zweifelsohne der Titel "Eins kann man mir nicht nehmen – die pure Lust am Leben". Das Motto von Drums Alive, aber wohl auch das Motto des heutigen Abends. Der Funke der Begeisterung war längst übergesprungen, als einige Trommler ihre Schlägel an Zühlsdorfer weiterreichten und diese sich im Ensemble einreihten, um dann selbst mit viel Lust die Schlägel zu schwingen.

Eine angenehm kurze Eröffnungsrede dann vom Bürgermeister Filippo Smaldino, verbunden mit einem Dankeschön an die bisherige Ortsvorsteherin Ursel Liekweg für die geleistete Arbeit und Glückwünsche an unseren neuen Ortsvorsteher Thomas Pump. Dann schon folgte die Krönung des Königspaars, das mit einem Eröffnungstanz die Tanzfläche für alle freigab. Die Fotos zeigen es: Egal ob jung oder alt – Zühlsdorf kann tanzen. Ein Höhepunkt dann der hinreißende Powerauftritt der Showtänzerinnen FOOTWORK von aFo Entertainment. Da spätestens hielt es keinen mehr an seinem Platz!

Morgen geht's weiter mit dem Heidefest: 10 Uhr startet der traditionell Festumzug in historischen Kostümen. Der Festumzug zieht von der Bahnhofstraße aus über die Dorfstraße bis hin zum Festplatz. Und am Findling gibt's wie gewohnt einen Zwischenstopp mit Salutschüssen.

Den Bericht zum zweiten Tag des Heidefestes gibt es hier.

Hier gibt es den Bericht zur Vernissage der Fotogruppe.

Hier gibt es den Bericht zum Abschlusskonzert in der Dorfkirche.

(Text und Fotos: Jürgen Naß)

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Film ab! - am 28.06.2019

Sein letztes Rennen

Am Freitag, 28. Juni 2019, 19 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35a, der Film "Sein letztes Rennen" (D2013) gezeigt. Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Der einst große Marathonläufer und Gewinner der Goldmedaille in Sydney 1958, Paul Averhoff (Dieter Hallervorden), zieht jetzt mit über 70 Jahren aus seinem Zuhause aus. Seine Tochter Birgit (Heike Makatsch) kann sich nicht länger um ihn und seine Frau Margot (Tatja Seibt) kümmern, da sie als Flugbegleiterin um die ganze Welt reist. Im Altersheim fühlt sich Paul nicht gerade wohl und fragt sich, ob es das gewesen sein soll. Er beschließt, für den Berlin-Marathon zu trainieren und ihn auch zu gewinnen. Die anderen Heimbewohner halten ihn für verrückt ....(www.filmstarts.de)

"Sein letztes Rennen" ist der erste Kinofilm von Kilian Riedhof, der vorher schon einiges im Fernsehen gemacht hat (unter anderem einen Münster-"Tatort"). Und sein Hauptdarsteller ist, was das Kino angeht, eine echte Überraschung: Dieter Hallervorden hat über die Jahre eine merkwürdige Entwicklung hinter sich gebracht. Er kam zu unerhörtem Ruhm als Fernsehkomiker in, sagen wir mal, nicht allzu gesellschaftskritischen Formaten wie "Nonstop Nonsens", einer Fernsehreihe, die ihrem Titel meist gerecht wurde. Er stürmte die Charts mit Blödel-Popsongs - die Älteren unter uns erinnern sich bestimmt an die "Grease"-Verulk-Nummer "Du, die Wanne ist voll" im Duett mit Helga Feddersen. Und dann, in einem Alter, in dem andere in Rente gehen, wandte er sich wieder seinen Anfängen zu - dem Berliner Kabarett "Die Wühlmäuse", das er, vor der Fernsehkarriere, selbst gegründet hatte.

Der wie vielte Frühling ist das also, wenn er jetzt wiederaufersteht - und zwar in einer Rolle, die zwar ein paar komische Momente hat, aber eigentlich ganz ernst ist, und ganz ernst genommen werden will? Er macht das nämlich gut. Gar nicht albern oder überdreht, wie seine Comedy-Auftritte früher waren, mit schrillen Kieksern in der Stimme - hier agiert er ganz ruhig, zwischen zurückhaltendem Sarkasmus und stiller Verzweiflung. (www.sueddeutsche.de)

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Parteiübergreifend: Für den Radweg entlang der L21!

Demo für Radwegbau entlang der L21 zwischen Zühlsdorf und Summt

So kann Radfahren Spaß machen! Für ein gemeinsames Ziel und auf Straßen völlig frei von Autoverkehr. Nein, so breit muss der Radweg von Zühlsdorf/Wenickendorf nach Summt nicht ausgeführt werden. Obwohl ... ;-) Lassen wir den Autos ihren Platz (zumindest für absehbare Zeit), aber schaffen wir uns und unseren Kindern den gefahrlosen Radweg nach Summt – und damit hinein ins Mühlenbecker Land.

Dankeschön allen Organisatoren, und der Polizei und unserer Freiwilligen Feuerwehr, die die Aktion hervorragend absicherten! Dankeschön für Kaltgetränke und Zuckerwatte!

Seit Jahren schon laufen Verhandlungen für einen Radweg entlang der L21 zwischen Zühlsdorf und Summt. Ebenso lange schon liegt eine Petition beim Landtag. Nichts hat sich getan: Noch immer rangiert diese nicht nur für das Mühlenbecker Land so wichtige Radwegeverbindung auf einen der letzten Plätze der Prioritätenliste! Jetzt reicht's, stellten alle Fraktionen in der Gemeindevertretung nahezu unisono fest. Heute nun gab es die Demo. Viele Zühlsdorfer waren gekommen (darunter auch manche Mitglieder unserer Ortsgruppe der Volkssolidarität), aber auch Wensickendorfer. Ja, selbst ein Vertreter des Oranienburger ADFC war angeradelt und versprach Unterstützung bei künftigen Aktivitäten.

Vielleicht ist dieses Thema nicht das einzige in unserer Gemeindevertretung, zu dem sich alle Fraktionen bekennen. Nicht falsch aber ist es festzustellen, dass es eines der wenigen ist, bei denen es den politischen Akteuren erkennbar nur um die Sache geht. Und wenn man dann noch bedenkt, dass diese Gemeinsamkeit vor (!) den Kommunalwahlen auf den Weg gebracht wurde, kann man nur sagen WEITER SO!

So gab es denn am Ziel in Summt von den mehr als Hundert Teilnehmern und Teilnehmerinnen viel Zustimmung zu den dankenswert kurzen Statements. Und durchweg der unüberhörbare Wunsch: Haltet den Druck auf die Landesregierung aufrecht. Und: Wir sehen uns im Herbst zu einer weiteren Demonstration. Dann bestimmt mit einer noch größeren Anzahl Teilnehmern!

(Text und Fotos: Jürgen Naß)

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Mit dem Seniorenbeirat in die Schliebener Weinberge

Einladung Seniorenwoche Ausflug Schliebener Weinberge

Bei Schliebener Mädchen und Schliebener Wein leidest du keinen Durst und bist nicht allein. So bewirbt der Verein zur Förderung des historischen Weinbaus in Schlieben e.V. die Weinberge und die historische Kellerstraße.

Auch der Seniorenbeirat der Gemeinde Mühlenbecker Land erhörte diesen Ruf und lud anlässlich der 26. Brandenburgischen Seniorenwoche zu einem Besuch dieses Weinanbaugebietes im Raum Bad Liebenwerda ein.

Mit immerhin vier Reisebussen ging es los. Zuerst allerdings in den Erlebnis- und Miniaturenpark Kleine Lausitz in Elsterwerda. Einem interessanten Freizeitpark mit über 120 Miniaturen auf einer Fläche von 30.000 Quatratmetern. Mit Burgen, Schlössern, historischen Mühlen und ehemaligen Industriebauten. Mit der Parkeisenbahn kann das weitläufige Gelände erkundet werden.

Nach der Besichtigung ging es weiter zum Landgasthof Zu den Drei Rosen nach Winkel. Dort gab es ein leckeres Drei-Gänge-Menü. Der Rosenwirt empfing uns persönlich am Eingang des Gasthofes und versprach uns gute Unterhaltung.  Die hatten wir dann auch! Zu Beginn mit einem musikalischen Programm, gestaltet von der Sängerin Anne Farl. Sehr unterhaltsam und kurzweilig – und unter Einbeziehung des Publikums.

So hatten wir auch viel Spaß mit Kalle und Horst. Danach unterhielt uns die Tochter des Wirtes mit Gedichten und Gesang mit Gitarrenbegleitung. Später tanzte sie zusammen mit der Mama. Es waren Tänze mit künstlerischen und sportlichen Einlagen.
Auch wir durften das Tanzbein schwingen. Wieder zu Musik und Gesang von Anne Farl. Gegen 17 Uhr war die Rückfahrt. Ein rundum gelungener Tag mit sehr gutem und kurzweiligem Kulturprogramm.

 

(Text und Fotos: Ilona Pollei)

Hier gibt es Infos zum "Lausitzer Miniaturpark" in Elsterwerda und hier zum Gasthof "Zu den Drei Rosen" in Winkel.

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Ein Bücherschrank für Zühlsdorf

Zühlsdorfer Bücherschrank

Endlich hat auch Zühlsdorf einen öffentlichen Bücherschrank. Hier kann man "bringen, tauschen, nehmen". Die Anregung von Yvonne Zanow nahm der Ortsbeirat Zühlsdorf auf, nachdem ihre Idee nur in Mühlenbeck verwirklicht wurde. Zwei Zühlsdorfer Bürger haben in vielen Freizeitstunden gewerkelt und den Schrank am 19.05.2019 im Rahmen des Zühlsdorfer Frühlingsmarktes an die Öffentlichkeit übergeben. Arno Liekweg und  Reiner Grossmann hatten in der Endphase der Herstellung tatkräftige und fachkundige Hilfe von Pascal Breitzke, der z.Z. mit viel Freude ein Schülerpraktikum bei einer Tischlerfirma absolviert, sowie von unserem Gemeindearbeiter Gerd Danelski. Der Schrank wurde sofort angenommen. Schon vor der endgültigen Fertigstellung waren zahlreiche Bücher eingestellt worden, die interessierte Abnehmer fanden und einige volle Taschen wurden noch am Sonntag gebracht.

Die in Zühlsdorf vorhandene Bibliothek bleibt natürlich weiterhin geöffnet. Hier wird durch Rosi Maelz in ehrenamtlichen Stunden eine gut sortierte große Auswahl von Büchern angeboten und unseren Kitakindern regelmäßig der Umgang mit Büchern nahe gebracht.


(Text und Fotos: Ursel Liekweg)

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Film ab! - am 24.05.2019

Kokowääh

Am Freitag, 24. Mai 2019, 19 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35a, der Film "Kokowääh" (D2011) gezeigt. Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Pech im Beruf, Pech in der Liebe - so lässt sich die Situation des Drehbuchautors Henry zusammenfassen. Sein Leben besteht aus einer Aneinanderreihung glückloser Liebschaften und beruflicher Rückschläge. Dann aber scheint sich auf wundersame Weise alles zum Guten zu wenden: Henry wird als Autor einer prestigeträchtigen Bestsellerverfilmung engagiert. Und bei seiner Co-Autorin handelt es sich um seine Ex-Freundin Katharina, die er insgeheim noch immer liebt. Allerdings lässt eine weitere, weniger freudige Überraschung nicht lange auf sich warten. Denn plötzlich steht die achtjährige Magdalena vor Henrys Tür. Angeblich ist sie seine Tochter aus einem längst vergessenen One-Night-Stand, und nun soll Henry sich während einer wichtigen USA-Reise ihrer Mutter Charlotte um sie kümmern ... (filmportal.de)

„Kokowääh“ ist eine Komödie mit märchenhaften Zügen. Das Happyend lässt sich von Anfang an voraussehen, aber der Weg dorthin ist mit unerwarteten Slapstick-„Katastrophen“ gepflastert, die für Spaß und Kurzweil sorgen. Eine Mutter, die nach New York reisen muss, schickt ihre achtjährige Tochter für vier Wochen zu einem früheren Geliebten in Berlin, der bis dahin nichts von seiner Vaterschaft wusste, ohne sich mit ihm abgesprochen zu haben. Das ist ebenso wenig plausibel wie die in vier Wochen vollzogene Entwicklung Henrys vom kinderfeindlichen, egoistischen Schürzenjäger zum liebenden, verantwortungsbewussten Vater. Tiefgang darf man in „Kokowääh“ keinen erwarten. Sehenswert ist der Film vor allem wegen Emma Schweiger. Die am 26. Oktober 2002 in Los Angeles geborene jüngste Tochter von Dana und Til Schweiger war bei den Dreharbeiten noch keine acht Jahre alt. Emma Schweiger verfügt in Mimik und Gestik über eine eindrucksvolle Palette und beeindruckt auch durch ihre verbale Artikulation. Es macht Spaß, ihr zuzuschauen und zuzuhören.

(dieterwunderlich.de)

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65 Jahre Ortsgruppe Zühlsdorf - da wird gefeiert!

Rosi Allenberg hält die Festrede

“Wie man seinen 65. Geburtstag feiert, bleibt jedem selbst überlassen und wir sind zu dem Schluss gekommen, im engsten Familienkreis zu feiern”, so beginnt Rosemarie Allenberg nach kurzer Eröffnung durch den neuen Vorsitzenden Hartmut Haase ihre Festrede. Der Einladung des Vorstandes mitzufeiern sind viele Mitglieder gerne nachgekommen. Unter den ca. 45 Besuchern sind manche, die selbst ein ganzes Stück dieser langen Erfolgsgeschichte mitgeschrieben haben. Die Tische sind schön eingedeckt mit selbst gebackenem Kuchen. Der Kaffee ist gekocht. Und der Getränkeverkauf eröffnet. Doch bevor Rosi ihre Rede halten kann, bitten Hartmut Haase und Angelika Nachtigall die Mitglieder nach vorn, die in diesem Jahr die VS-Sammlung bestritten hatten.

Mit großem Erfolg, wie zu hören ist. Immerhin 3.143,30 Euro haben die fleißigen Sammler zusammengetragen. Die Hälfte von diesem Geld bleibt in der Ortsgruppe. Ein Dankeschön noch mal an dieser Stelle auch den vielen Spendern!

Dann aber schon darf Rosi Allenberg, die selbst 10 Jahre lang die Ortsgruppe leitete, ihre Festrede vortragen. Eine schöne Rede, in der sie unter anderem daran erinnert, dass viele der Gründungsmitglieder der Zühlsdorfer Ortsgruppe schon vor deren Gründungstag am 16. Juni 1954 Mitglied der Volkssolidarität wurden. Mancher vielleicht sogar im Gründungsjahr 1945. In einem Jahr, da “ganz Europa nach der Beendigung des 2. Weltkrieges unter den Folgen zu leiden hatte – und der Winter vor der Tür stand. Deshalb sammelte die Volkssolidarität unter dem Motto “Drohende Winternot erfordert gemeinsame Tat” für alle Bedürftigen. Vor allem Frauen waren es, Kinder und Alte, die sich gegenseitig helfen und stützen, eben Solidarität zeigen mussten. Die Volkssolidarität kümmerte sich um Kriegsheimkehrer, machte in den Städten Plätze zu großen Beeten, organisierte das Überleben, aber auch den Neubeginn."

An viele Namen erinnerte Rosi Allenberg dann in ihrer Rede. Gründer und Gründerinnen finden wir unter uns nicht mehr. Doch nicht wenige der noch in unserer Mitte lebenden, sind schon sehr lange Mitglied. So Frau Sabine Nacke, Frau Elisabeth Hermann oder auch Frau Ilona Hinz, die vom ersten Tag an im erweiterten Vorstand mitarbeitete". Wer sich die Bilder anschaut, wird sie als eine der fleißigen Küchenhelferinnen wiedererkennen.

"Kindchen, Sie werden auch mal alt!", mit diesen Worten - so berichtet Rosi Allenberg - wurde sie von der ersten Vorsitzenden Frau Agnes Barnick für die VS geworben. Noch manche Erinnerung gilt den vielen Vorsitzenden, die über die Jahre das Leben der Volkssolidarität organisierten. 65 Jahre sind kein Pappenstiel! Was gab es allein für eine Vielfalt an Gruppen. Kaum ein Hobby wurde ausgelassen. Mache der Gruppen gab über die Zeit auf - doch neue entstanden. Und immer gab es guten Grund zum Feiern, egal ob zum Frauentag oder zu Weihnachten. Viele Jahre war der Heidekrug der Treffpunkt für solche Feiern. Spannend zu hören, dass in den Anfangsjahren dazu noch eigenes Geschirr mitgebracht wurde.

Dann war sie vorbei, die doch recht kurzweilige, interessante Festrede - und Hartmut Haase konnte den musikalischen Teil eröffnen. Dagobert trug mit seiner Gitarre einige sehr anrührende selbst geschriebene Songs vor. Da wurde es still in unserem Mehrzweckraum - das wollte schon was bedeuten!

Nicht ganz so leise ging es dann weiter mit Niche und seiner Interpretation kubanischer Musik. Einer Musik, die üblicherweise beim Tanz den typischen Hüftschwung einfordert. Vielleicht war dies der Grund für die doch starke Zurückhaltung der doch sonst für ihre Tanzeinlagen bekannten Mitglieder. So richtig schien die Musik nicht zu uns zu passen.

Drei Chroniken lagen aus - und wurden rumgereicht. Auch wenn sich die Beschreibungen der Feiern oder der Gruppenarbeit nicht gar so sehr unterscheiden von den heute üblichen. Interessant vor allem die Namen der Akteure. Ein Teil Zühlsdorfer Geschichte eben. Heute braucht's die handgefertigten Chroniken nicht mehr - wir haben ja unsere Webseite. Hoffentlich recht lange noch!

Ein Buffet mit Häppchen (hergerichtet und geliefert von Fam. Knorr) wurde dann auch irgendwann eröffnet. Davon allerdings gibt es keine Fotos: Der Fotograf war zu diesem Zeitpunkt schon mit Frau und Hund unterwegs auf dem Feld.

Also dann: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für unsere Ortsgruppe!

Fotos: Jürgen Naß

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Ein Plädoyer für die Bedürfnisse der Senioren im Mühlenbecker Land

Heidefestumzug

"Viele Senioren im Mühlenbecker Land sind frustriert". So berichtet der Oranienburger Generalanzeiger in seiner Ausgabe vom 7.5.2019 über die Diskussionsveranstaltung der Volkssolidarität im Mühlenbecker Land. 

Immerhin 70 Leute waren der Einladung der drei Ortsgruppen aus Schildow, Mühlenbeck und Zühlsdorf gefolgt. Schönfließ hat keine Volkssolidarität-Gruppe - und wollte auch keine. Das Bedürfnis, sich zusammen zu tun, hatte man schon und gründete den Verein „Hand in Hand“. Schade, war die einhellige Meinung unserer Mitglieder.

 

Gründe für die Unzufriedenheit wurden einige benannt: Vor zehn Jahren hatte in einer aufwendigen Recherche die Volkssolidarität Einwohner ab 60 Jahre gefragt, was dringend erforderlich sei, um in der Großgemeinde am kommunalen Leben teilhaben zu können. "Wir wollten altersgerechte und bezahlbare Wohnungen, mehr Bänke in den Ortsteilen, öffentliche Toiletten und die ,Gemeindeschwester Agnes’", erinnerte Loni Teichfischer an das inzwischen zehn Jahre alte Ergebnis der Umfrage. "Passiert ist fast nichts, alles ist im Sande verlaufen." Auch die Gemeindevertretung nahm davon keine Notiz.
Auch wenn unsere Zühlsdorfer Ortsgruppe eher nicht für eine kritische Haltung bekannt ist: Angesprochen wurde von Hartmut Haase, dass die OVG die kleinen Busse z.B. des Märckischen Sozialvereins und des DRK für Schülertransporte zweckentfremdet werden. Kein Wunder also, dass diese ihren Fuhrpark im Wesentlichen auf die großen Busse beschränken kann. Eine nicht uninteressante Information: Suchen wir doch noch immer nach alternativen Mobilitätslösungen - und die beginnen nunmal mit dem kleineren Bus.

Es gab an diesem Nachmittag bei Kaffee und Kuchen noch viele Anregungen, um die Belange der älteren Generation besser abzudecken. Groß das Thema Öffentlicher Toiletten, aber auch die Forderung bezahlbare seniorengerechte Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Und immer häufiger zu hören ist der Wunsch, dass die Menschen mehr miteinander und weniger übereinander reden möchten. Der Nachmittag jedenfalls war dafür schon mal ein guter Beitrag.

 

Fotos: Rosi Allenberg

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Heidekönig und Heidekönigin gesucht!

Heidefestumzug

Die Vorbereitungen zum Heidefest 2019 laufen auf Hochtouren. Die große Herausforderung wie jedes Jahr: Wer wird Heidekönig? Wer wird Heidekönigin! Traut euch! Egal, ob gerade erst 16 Jahre alt oder im fortgeschrittenen Rentneralter. Jeder darf sich bewerben.

Und natürlich sind auch in 2019 Spenden herzlich willkommen.

Freuen wir uns auf ein buntes unterhaltsames Heidefest: Den Heideball mit der Wahl hoffentlich eines Königspaares, den Festumzug oder auch die sportlichen Aktivitäten des spaßig-sportlichen Team-Wettkampfes.

Heidefest 2019 Zühlsdorf - Festumzug
Heidefest 2019 Zühlsdorf - Königspaar gesucht
Heidefest 2019 Zühlsdorf - team-wettkampf

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Film ab! - am 26.04.2019

The Green Mile

Am Freitag, 26. April 2019, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35a, der Film "Zivilprozess" (USA 1998) gezeigt. Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Jan Schlichtmann (John Travolta) ist einer von jenen abgebrühten und zynischen Juristen, wie man sie aus den Gerichten kennt. Profit ist alles, Erfolg ist alles, was man verteidigt oder gegen wen man zu Felde zieht, ist absolut beliebig. Das ändert sich, als er mit einem neuen Fall beauftragt wird. Zwölf Kinder aus einem Ort mussten an Leukämie sterben, weil es zwei Konzernen gefiel, ihr Abwasser in die Wasserversorgung abzuleiten. Schlichtmann beginnt ganz gegen sein übliches Verhalten, wirklich um die Sache zu streiten. Ob ihm das angesichts der mächtigen Gegner Glück bringen wird, bleibt allerdings fraglich. Aber Schlichtman scheut auch nicht den eigenen finanziellen Ruin, um auf der moralisch richtigen Seite zu stehen. Seine Kanzleipartner haben jedoch immer größere Zweifel, ob der Weg weiter gegangen werden soll. (www.filmstarts.de)

Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich in den 80er Jahren ereignete. Steven Zaillian (oscarprämiert für sein Drehbuch zu „Schindlers Liste“) hält die Spannung in seiner zweiten Regiearbeit leider nicht ganz bis zum Ende durch. Wirkt John Travolta zunächst souverän als moralfreier Paragraphenreiter, so gelingt es ihm nicht, die Wandlung zum Menschenfreund glaubhaft zu transportieren. Auch seine Motive für diese Veränderung bleiben unklar. Dass der Film dennoch einen gewissen Unterhaltungswert hat, verdankt er vor allem exzellenten Nebendarstellern wie Robert Duvall (“Nur noch 60 Sekunden”), der als kauziger, aber gescheiter Anwalt agiert. Auch John Lithgow als Richter oder James Gandolfini als Hauptbelastungszeuge können Pluspunkte sammeln. (www.filmstarts.de)

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Osterfeuer 2019: Danke Feuerwehr Zühlsdorf!

Bereit zur ersten offiziellen Fahrt

Osterfeuer in Zühlsdorf ohne Freiwillige Feuerwehr darf man nicht mal denken. Ohne geht grundsätzlich nicht. Und schon gar nicht im trockenen Frühjahr des Jahres 2019 mit Waldbrandstufe 4! Das Ordnungsamt des Mühlenbecker Landes aber teilte am Donnerstag dann mit, dass „trotz der aktuellen Waldbrandstufe 4 die Osterfeuer der Freiwilligen Feuerwehr stattfinden dürfen“. Ein großes Dankeschön deshalb unserer Freiwilligen allein dafür, dass sie sich den nicht geringen Auflagen stellte. Und so gab es dann auch gleich zu Beginn deren "Überraschungseinlage".

Nämlich einige Ehrenrunden des Tanklöschfahrzeuges um den noch nicht gezündeten Holzhaufen mit rittlings aufsitzendem Feuerwehrmann. Selbiger sorgte mittels Sprühstrahl dafür, dass die unmittelbar angrenzende Fläche gut durchnässt wurde. Sowas wurde dem Zühlsdorfer wohl zum ersten Mal geboten. Wie dringend notwendig diese Vorsichtsmaßnahme war, zeigte sich schon wenig später, als kurz nach dem Zünden des heftig auflodernden Feuers ein kleiner Brand im benachbarten Unterholz zu bekämpfen war. Spätestens hier konnte sich jeder davon überzeugen, dass unsere Feuerwehr perfekt vorbereitet war. Jedem wurde spätestens in diesem Moment bewusst, dass die Feuerwehr auch für unsere Versorgung mit Kulinarischem zuständig zeichnet. Und da nun mal Brandbekämpfung vor Würstebraten rangiert, mussten die hungrigen Gäste mal ein wenig länger auf die ersehnte Bratwurst warten. Sie taten dies, ohne zu murren. Kaffee und Kuchen gab es auch wieder. Verkauft von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr. Gekauft und genüsslich verspeist von vielen Seniorinnen und Senioren. Das Zühlsdorfer Osterfeuer bringt so schon lange Jung und Alt zueinander.

Überhaupt war es wieder schön auch für unsere Kleinsten, die auf dem inzwischen bestens angenommenen Spielplatz viel Spaß fanden. Das von Dirk Gotthardt gekonnt moderierte Feuerwehrquiz war sehr gut besucht und wurde dank ganz überwiegend richtig beantworteter Fragen (!) mit vielen schönen Preisen belohnt.

Ein letzter großer Tag wurde es auch für die für die Dauer des Osterfeuers geöffnete Fotoaustellung von Jürgen Naß "Zühlsdorfer Gesichter". Das Interesse war mehr als beachtlich! Mindestens zwölf der vierundzwanzig Porträtierten konnte man zuvor "hautnah" am Osterfeuer erleben. Ein guter Grund, nochmal vorbei zu schauen. Und so gab es viele interessante Gespräche nicht nur am Osterfeuer, sondern auch zwischendurch oder als Abschluss vor dem Nachhausegehen im Ausstellungsraum.

Danke nochmal allen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Zühlsdorf!

Fotos:  Jürgen Naß

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Per Rad zum Gesundbad Rahmer See

Bereit zur ersten offiziellen Fahrt

So könnte die Schlagzeile vielleicht schon in ein paar Jahren lauten. Den Radweg zum geplanten Gesundbad (und darüber hinaus nach Wandlitz) haben wir schon mal! Nun braucht's noch den positiven Abschluss des Genehmigungsverfahrens, dann sollte auch der Verwirklichung des Projektes für Zühlsdorf und das Mühlenbecker Land nichts mehr im Wege stehen. Der Streiter für dieses Projekt, Herr Prof. Deutrich, war mit dabei bei der heutigen feierlichen Eröffnung des noch fehlenden Teilstücks des neuen Radweges an der Kreisstraße K6503 durch unseren Landrat Ludger Weskamp.

Viel Politikprominenz war zu sehen: so unter anderen unser Bürgermeister Filippo Smaldino Stattaus und unsere Ortsvorsteherin Ursel Liekweg. Aber auch Kreistagsabgeordnete wie Klaus Brietzke und Mario Müller. Der Barnimer Landrat selbst war leider verhindert – aber gut vertreten durch den Ersten Beigeordneten des Landkreises Barnim, Holger Lampe, und Dr. Jana Radant, Bürgermeisterin von Wandlitz. Die Bilder zeigen es: auch das radfahrende Mäxchen mit Werner Wildt wollte an diesem großen Ereignis teilnehmen.

Die Radfahrer trafen sich am umgebauten Bahnübergang, um gemeinsam zum Rondell zu fahren. Eigentlich hätte es 14 Uhr losgehen sollen – und können. Kurz zuvor aber wurde die Idee geboren,  noch Fotos des Pulkes vor der durchfahrenden Heidekrautbahn zu schießen. Und so entstanden nur wenig später eine ganze Menge symbolträchtiger Fotos, welche gut und gerne einen Artikel über das hochkomplexe Thema "Mobilität in Oberhavel" bildhaft unterstreichen könnten.

Jürgen Naß, Mitglied der Arbeitsgruppe Nahverkehr im Mühlenbecker Land,  nutzte die Wartezeit, um Ludger Weskamp eindringlich zu bitten, die Aktivitäten der AG stärker auch politisch zu unterstützen: "Bus nach Basdorf" steht als eher plakative Zielstellung über der großen Herausforderung, eine landkreisübergreifende Mobilitätslösung zu entwickeln. Und dafür braucht es nunmal die beteiligten Landtage! Deren Verwaltung, aber eben auch die Politik.

Der Zug war durch und dann ging es auch schon los. Über ein gutes Stück des neuen Asphalts, der sich von Zühlsdorf bis an die Kreisgrenze zum Landkreis Barnim über insgesamt 1,73 Kilometer erstreckt.
Am Ende dann das Durchfahren eines roten Bandes. Und – als ob dies nicht genug wäre – danach das Zerschneiden selbigen Bandes. Die Scheren lagen bereit (ein Hoch auf die Organisatoren!) und wollten genutzt werden. Dankesreden, ein Glas Sekt und Häppchen auf die Hand - und viele gute interessante Gepräche gab es. Der Radweg ist eröffnet! Danke an alle, die daran aktiv beteiligt waren!

Fotos:  Jürgen Naß

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Der Frühling darf kommen ...

Kreativ gestalteter Osterschmuck

Der Frühling kann kommen: Zühlsdorf ist geputzt!

Viele fleißige Helfer haben am 30.03.2019 in der Dorfmitte Spaten und Harken geschwungen und die Rabatten und die Baumscheiben der kleinen gelben Kastanien geputzt. 100 Stiefmütterchen lachen jetzt mit der Sonne um die Wette. Danke, danke, danke an alle Mitmacher und unsere beiden Gemeindearbeiter, die uns unterstützten. Sagt die Ortsvorsteherin Ursel Liekweg.

Fotos:  Jaci Härchen

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Osterbasteln mit Elfi

Kreativ gestalteter Osterschmuck

Osterbasteln kann so viel Spaß machen, dass sich manche Teilnehmerin schon auf die nächste Bastelveranstaltung freut: das Weihnachtsbasteln!

Zum Glück sind es noch ein paar Tage bis dahin. Und zum Glück dürfen wir zuvor erst mal noch Ostereier suchen. Und wir dürfen einen schönen Frühling, einen hoffentlich nicht zu heißen Sommer und einen malerischen Herbst genießen.

Jetzt aber erfreuen wir uns an den Ergebnissen dieses Osterbastelns. Dank der vielen guten Anregungen Elfi Haases und dem nicht zu unterschätzendem Geschick der Teilnehmerinnen  entstand eine bunte Vielfalt kreativ gestalteter Osterkränze.

 

Wer heute aufmerksam durch Zühlsdorf geht, wird sie möglicherweise schon an den Eingangstüren hängen sehen. Ausgenommen das nebenstehende "Hennengebinde", welches wohl eher eine Verwendung als Tischdeko finden wird. Wer wollte denn auch die schmucke Henne in eine solch missliche Lage verbringen, dass sie Mühe hätte, ihren Platz im Nest zu behaupten.

Fotos: Ilona Pollei

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Heinz Fehringer wird 85

Heinz Fehringer feiert seinen 85. Geburtstag

Einen guten Sitzplatz haben sich die Ausrichter der Geburtstagsfeier von Heinz Fehringer da ausgesucht: direkt neben seinem Porträt mit der Schwester. Ausgestellt im Rahmen der Fotoausstellung "Zühlsdorfer Gesichter".

Vor genau fünf Jahren feierte Heinz Fehringer an genau diesem Ort den 80. Geburtstag  und verabschiedete seine Gäste mit der Bemerkung "Wir sehen uns in fünf Jahren wieder – hier im Mehrzweckraum Zühlsdorf".  Er kam – und die Volkssolidarität machte es möglich. Allen voran Rosi und Werner Wildt, Elfi Haase und der erweiterte Vorstand der Ortsgruppe. Danke dafür!

65 Gäste wurden gezählt. Wie vor fünf Jahren. An alle und alles war gedacht: Es gab den Familientisch, den Tisch für den Skatverein Zühlsdorf, den Skatverein Berlin, den Sportverein und den Tisch der Volkssolidarität. Auch Vertreter der Zühlsdorfer Kirchengemeinde waren geladen – und kamen. Zu Essen gab es reichlich: ein feines Buffet hergerichtet von Dagmar und Mario Böhme. Inklusive einer Kartoffelsuppe a la Heinz Fehringer: mit kurzen Wienern!

Klar die Ansage in der Einladung: Keine Blumen - wir ziehen demnächst um. Und keine Geschenke! Gerne aber eine Geldspende. Für die Volkssolidarität, mit der er sich seit unendlich vielen Jahren verbunden fühlt. Und für seinen Fußballverein! Und so kam es, wie es kommen musste: In der Sammelbox steckten 815 Euro! Geld, was er sofort verteilte: 400 Euro gingen an die Ortsgruppe der Volkssolidarität und 400 Euro gingen an seine geliebten Fußballverein.  Und dann nahm er nochmal Geld in die Hand, wirklich eigenes Geld: Gemeinsam mit seiner Frau spendete er der Zühlsdorfer Kirchengemeinde 300 Euro mit dem Wunsch, dieses für Möbilar einzusetzen. Altersgerechtes, versteht sich!

Die Gratulanten lassen sich nicht alle benennen. Allein Hartmut Haase kam als Vertreter des Vorstandes der Ortsgruppe der Volkssolidarität und als Vertreter des Ortsbeirates. Schön anzusehen – und anzuhören – die Kinder unseres Kindergartens Schneckenhaus. Die Schlange der Gratulanten war lang. Selbst Frau Doktor, unsere Carmen Schmidt, enteilte kurz ihrer Sprechstunde, um dem Jubilar persönlich zu gratulieren.
Wir wünschen Heinz Fehringer für den neuen Lebensabschnitt im Betreuten Wohnen, hier in unserer näheren Umgebung, noch viel Gesundheit. Noch hat er den Zündschlüssel nicht an den Nagel gehängt. Betreutes Wohnen heißt für ihn immer noch: es gibt einen Stellplatz für den motorisierten Untersatz.

Fotos: Werner Wildt

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Film ab! - am 29.03.2019

The Green Mile

Am Freitag, 29. März 2019, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35a, der Film "Die weiße Massai" (Deutschland 2005) gezeigt. Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 Kurz vor dem Ende ihres Urlaubs in Kenia, wohin die Schweizerin Carola mit ihrem Freund Stefan gereist war, lernt die blonde junge Frau den Samburu-Krieger Lemalian kennen. Sie ist von seinem exotisch wirkenden „gottgleichen“ Anblick derart überwältigt, dass sie sich noch am Flughafen entscheidet, ihrem Freund den Laufpass zu geben. Auf einer abenteuerlichen Reise reist sie Lemalian hinterher und landet nach mehreren Tagen in seinem Dorf mitten im afrikanischen Busch. Selbst die Warnungen einer anderen Weißen, eine Frau sei dort nicht mehr wert als eine Ziege, schlägt sie in den Wind. Kurze Zeit später heiratet sie Lemalian. Bei der Hochzeit im Dorf trägt Carola ein weißes Brautkleid mit Schleier. Auch sonst ist sie nicht bereit, ihre Lebensgewohnheiten ganz aufzugeben. Geschäftstüchtig eröffnet sie gegen den Willen ihres frisch Angetrauten einen Laden, was unabdingbar zu geschäftlichen Kontakten mit anderen Männern führt. Lemalians Eifersucht und sein verletzter Stolz führen bald zu Konflikten, denen Carola nicht mehr gewachsen ist. (www.migration-im-film.de)

Der große Erfolg, der Corinne Hofmanns autobiographischer Roman zuteil wurde, in welchem sie ihre Erlebnisse über die vier Jahre schildert, die sie in Kenia als Frau eines Samburu-Kriegers verbracht hatte, veranlasste Produzent Günter Rohrbach, den Stoff unter der Regie von Hermine Huntgeburth unter dem Titel „Die weiße Massai“ umzusetzen. Das Ergebnis ist in erster Linie ein Liebesdrama, welches mitunter auch dokumentarische Züge aufweist ...
... Trotz der Tatsache, dass sich das Filmteam um Authentizität bemüht hat – es wurde weitgehend an Originalschauplätzen gedreht und die Crew, insbesondere der in Frankreich aufgewachsene Darsteller von Lemalian, Jacky Ido, hat sich vor den eigentlichen Dreharbeiten über einen längeren Zeitraum vor Ort mit der Lebensweise der Samburu beschäftigt – bleibt das Resultat doch in erster Hinsicht ein interkulturelles Liebesdrama mit seinen Höhen und Tiefen, welches mit seinem thematischen Schwerpunkt der – auch sexuellen – Selbstbehauptung der Frau vielleicht noch stärker das weibliche Publikum ansprechen dürfte.(www.filmstarts.de)

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Seniorenfasching kann Spaß machen

Seniorenfasching mit Diskjockey Christian

Wenn Jung-Discjockey Christian die Platten auflegt, bleibt kein Auge trocken und kein Tanzbein ohne rythmische Bewegung. Seine Musik lud ein zum Schunkeln – und zum Mitsingen. Und so wurde es wieder eine turbulente und stimmungsvolle Feier. Da sage mal einer, die Alten können nicht ausgelassen feiern! Die Fotos zeigen eine bunte, fantasievoll kostümierte Runde und fröhliche Gesichter. Ja, es hat wieder gefallen!

Diverse Höhepunkte soll es gegeben haben. Auch in diesem Jahr der Renner: der Luftballontanz. Keine Mühen ohne Preis: der Erste ging an das Ehepaar Allenberg.  Weitere Preise gab es für die schönsten Kostüme.

Auch die Versorgung mit diversen trink- und essbaren karnevalistischen Kulinaritäten soll bestens funktioniert haben.

 

Erfreuen Sie sich an den Bildern der Teilnehmer!

Fotos: Ilona Pollei, Monika Eckert

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Ausstellung "Zühlsdorfer Gesichter" von Jürgen Naß

Einladung zur Vernissage Fotoausstellung "Zühlsdorfer Gesichter" von Jürgen Naß

Am Sonntag, 10. März 2019 eröffnet die neue Ausstellung im renovierten Zühlsdorfer Mehrzweckraum  unter dem Titel „Zühlsdorfer Gesichter“. Die Vernissage beginnt um 16 Uhr.

Die Vernissage wird gemeinsam von den Porträtierten ausgestaltet. Sie krönen damit ein Projekt, das schnell aus seinem persönlichen und sehr individuellen Anliegen herausgewachsen ist zu einem für Zühlsdorfer Verhältnisse großen Gemeinschaftswerk. Viele Teilnehmer haben ihre Mitwirkung begründet mit dem Wunsch, dass Zühlsdorf wieder ein Stück zusammenwachsen möge. Gegen den allgemeinen Trend, wie mancher kritisch feststellte. Die Besucher unserer Ausstellung werden sicher das gute Gefühl mit nach Hause nehmen, dass sie in unserem liebenswerten Ort umgeben sind von Menschen mit Gefühlen und Sehnsüchten, die ihnen nicht fremd sind. Und dass es sich lohnt, diese Gemeinsamkeit immer wieder neu zu leben.

Kommen Sie vorbei! Seien Sie neugierig auf die Porträts – und die Antworten der Porträtierten auf die Frage, was sie mit Zühlsdorf verbindet. Bei Kaffee und Kuchen. Und der Geige von Carmen Hoyer.

Die Zühlsdorfer Gesichter - Vernissage am 10.3.2019  (Foto: Reinhard Musold)
Die Zühlsdorfer Gesichter - Vernissage am 10.3.2019 (Foto: Reinhard Musold)

Mehr Informationen unter www.besterblick.info


Jürgen Naß zu der Ausstellung: Die Fotoausstellung ist der Abschluss meines Projektes, welches ich Anfang 2018 aus der Taufe hob. Mit dem Projekt möchte ich Zühlsdorfern “ein Gesicht” geben. Nur 24 von ihnen. Die Porträtierten unterscheiden sich nach Alter, Geschlecht und Tätigkeit und repräsentieren ein Stück Zühlsdorfer Vielfalt. So, wie sie uns täglich über den Weg laufen könnten, werden die Bilder aufgehängt sein und so sind sie in einem Fotobuch angeordnet: Im bunten Wechsel zwischen Alt und Jung, zwischen Frau und Mann.

Nur wenige der Porträtierten sind Ur-Zühlsdorfer. In den letzten Jahrzehnten gab es ein Kommen und Gehen – aber auch ein Wiederkommen zurück in das Heimatdorf. Seien wir neugierig auf unsere  Zühlsdorfer Gesichter und ihre (unter dem jeweiligen Porträt hängende) Antwort auf die Frage „Was ist Heimat für mich?“ Ist es die Nähe zu unserer wunderschönen Landschaft oder das ruhige Landleben? Oder sind es die Menschen, die Zühlsdorf zur Heimat werden lassen? Ein Projekt findet mit der Vernissage den Abschluss, welches mich über 12 Monate lang voll im Griff hatte. Mein großes Dankeschön gilt zuerst allen Porträtierten. Dafür, dass sie sich die Zeit genommen haben. Nicht wenig Zeit: die Fotos entstanden nicht im Vorbeigehen. Manche Stunde verging im gemeinsamen Ringen um ein möglichst authentisches Porträt. Keine verlorenen Stunden: Immer erfuhren wir auch ein Stück von unserem Gegenüber – und über uns selbst. Danke allen, dass sie sich geöffnet und erzählt haben. Es waren schöne und spannende Begegnungen. Fast nebenher wurde fotografiert. Ja, ein wenig wurde inszeniert, wollte ich doch den Porträtierten in seinem Arbeits- oder Wohnumfeld zeigen. Danke, dass Sie sich eingelassen haben mit einem Hobbyisten, der meinte, ab sofort Menschen fotografieren zu müssen.

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Winterwandern mit Förster Klaus und Dackel Waldi

Winderwanderung mit Förster Claus

Wandern mit Förster Klaus und Dackel Waldi ist immer ein schönes Erlebnis. Ja, irgendwann soll es bei einer Winterwanderung sogar schon mal Schnee unter den Füßen gegeben haben. Sehr oft aber fand das Winterwandern eher bei frühlingshaften Temperaturen statt. So auch heute: Sonnenschein und Temperaturen um die 15 Grad. Was will man mehr! Womit auch bestätigt wird, dass man mit diesem Förster zu jeder Jahreszeit seinen Spaß haben kann. Das Thema heute: Nadelbäume unserer Heimat.  Wenn Sie wissen möchten, warum jeder Teilnehmer von sich behaupten kann, 80 % der Bäume im Märkischen Sand beim Namen zu kennen, lesen Sie weiter.

Förster Klaus, der gerne auch mal Schulklassen das Erlebnis Wald vermitteln darf, tut seinen pädagogischen Auftrag, den Schülern die 13 Waldbäume des Bernauer Stadtwaldes am Liebnitzsee namentlich vorzustellen, gerne mit dem Hinweis ab, dass die Kiefer 80 % des Brandenburger Waldbestandes ausmacht und damit jedes Kind nach einem lehrreichen Rundgang mit ihm locker 80 % dieses Waldbestandes beim Namen zu nennen weiß.

 

Soweit der Spaß. Doch wir hörten auch - wie immer - sehr viel Wissenswertes rund um den Wald. Locker und mit viel Spaß vorgetragen. Ein wenig Aufmerksamkeit war schon gefordert, um Wahres von Unwahrem zu unterscheiden.

 

Heute drehten sich alle Geschichten um den Hasen. Jede dieser Erzählungen darf der Rubrik Jägerlatein zugeordnet werden. Jede endete mit einem erlösenden Lachen - und Beifall! Allein die Geschichte von dem Hasen, der des Jägers in einer Aldi-Tüte eingewickelte und in einem Baum versteckte Rotweinflasche entdeckte, austrank und dann stocktrunken in Wandlitz verkleidet mit eben dieser Tüte gesehen worden sein sollte. Oder die Geschichte von dem Hasenmädel, welches sich von seinem Kerl scheiden lassen möchte, um dessen Bruder zu heiraten und auf Nachfrage mitteilt, dass es schon einen Unterschied macht, ob man einen Steh-Lampe oder einen Hänge-Lampe zum Manne nimmt. :-))

 

Die Initiatoren der Winterwanderung, die Aktionsgemeinschaft im Mühlenbecker Land sowie die Ortsbeiräte von Mühlenbeck und Zühlsdorf, konnten zufrieden sein: 65 Leute, junge und alte, hatten die Einladung gerne angenommen. Man kennt sich schon. Und so gab es auch wieder viel zu erzählen. Wenn da nicht dann und wann mal Ruhe geboten wurde, weil Förster Klaus den Zug der Wandernden stoppte, um eine Geschichte zu erzählen, gerne mit musikalischer Einstimmung durch sein Jagdhorn.

 

Die Wanderung endete nach 5,6 km wunderschönem Rundweg. Hier wartete auf die Wanderer das liebevoll vorbereitete Buffett mit vielen Leckereien. Der Renner - wie in jedem Jahr - die wohlschmeckenden Schmalzstullen. Was zu Hause absolut verboten - hier ein gelebtes MUSS.

 

Ein großes Dankeschön allen Organisatoren. Allen voran Esther Jankowski als Vertreterin der Aktionsgemeinschaft im Mühlenbecker Land und Erhard und Regina Heupel, die das Catering vorbereiteten. Nicht zu vergessen, die Spender, die mit ihrer  Spende halfen, die Winterwanderung durchzuführen.

 

Danke an dieser Stelle auch allen, die heute eine Spende gegeben haben, die für Neuanschaffungen und die Instandhaltung von Spielplätzen im Mühlenbecker Land verwendet werden wird.

 

Übrigens musste des Försters Dackelmädel Waldi den weiten Weg nicht ohne männliche Begleitung absolvieren. Hovawart Leon war wieder mit von der Partie. Letzterer genoß die Nähe zu ihr, aber besonders auch zu den liebevollen Wanderern, die nicht mit Streicheleinheiten geizten.

Förster Klaus kann auch Gedichte vortragen. Und schafft es dabei tatsächlich, gänzlich auf Jägerlatein zu verzichten. So beim Vortrag des populären Der Hase im Rausch. Wer mal vergleichen möchte mit der bekannten Interpretation von Eberhard Esche. Ein Klick genügt.

Übrigens kann man Förster Klaus und Dackel Waldi auch buchen. Zum Beispiel für einen Auftritt mit Jagdhorn und Jägerlatein. Infos dazu auf seiner Webseite www.waldwanderungen.de

 

Und hier noch der Link auf einen Artikel zum Waldlehrpfad im Bernauer Stadtwald am Liebnitzsee.

Text und Fotos: Jürgen Naß

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Sportgruppe III auf Wanderschaft

Sportgruppe III auf Wanderschaft

Schön, dass unsere Sportstätte, der Mehrzweckraum in Zühlsdorf, diese Woche für uns gesperrt ist. Er wird renoviert. Was schon für sich genommen, eine gute Botschaft ist.
Und dann scheint auch noch die Sonne und es herrschen Temperaturen, dass man meinen könnte, der Frühling ist über uns hereingebrochen.

 

Also eh kein Wetter zum Drinnenrumturnen. Und: Raus an die frische Frühlingsluft die Vitamin-D-Produktion ankurbeln! Auf schönen Wegen durch den Summter Forst zum Kaffetrinken ins Summter Gartencafé.

Gute Laune war garantiert. Und als ob es nicht schon genug gute Stimmung gab: Die leckere Schokokugel, die zum Start verspeist wurde, und das kleine Fläschchen, welches auf halbem Wege gereicht wurde, taten das Übrige. Nicht zuletzt bereitete auch Hovawart Leon mit seinem disziplinierten Antreten zum gemeinsam Fotoshooting viel Freude. Leon trat übrigens gemeinsam mit dem Fotografen bei Kilometer 4 den Rückmarsch an. Leon hatte einfach keinen Bock auf Torte und schon gar nicht auf eine Rückfahrt im Bus.

 Nachtrag 19.30 Uhr:

Die Damen saßen noch bei Kaffee und Kuchen. Oder auch Eis, wie man sich so erzählt. Und der Bericht war längst online.

 

Rechtzeitig zur Abfahrtszeit des 806er Busses bezahlten die Damen und jede fand ihr passendes (weil eigenes) Kleidungsstück am Garderobenhaken. Nichts schien gegen die geplante Rückfahrt mit Bus zu sprechen. Und doch sollte es anders kommen: 20 min vergingen, ohne dass auch nur im Geringsten etwas von einem nahenden Bus zu sehen war. Vielleicht war es der normale Wahnsinn eines sich durch den Hermsdorfer Stau quälenden Busses. Vielleicht hatten sich auch zu viele Busfahrer mit einem Frühlingsschnupfen ins Bett gelegt - wir werden es nie erfahren. Die sich schon abzeichnende Dunkelheit jedenfalls veranlasste die Damenschar nach 20 min Warten, ihren (bislang streng gehüteten) Plan B aus der Tasche zu ziehen: Rückmarsch zu Fuß. Sie kannten den Weg und doch sollte es noch eine kleine Umleitung geben. Wie im richtigen Leben eben - im Sportlerleben! Die Messlatte muss immer höher und höher.

 

Ende gut - alles gut! Als man geschlossen (!) im Dorf einmarschierte, ging die Straßenbeleuchtung an. Schade, dass Leon keinen Bock auf Torte und Bus hatte. Wenn doch, hätte es auch von diesem Marsch der Ertüchtigung interessante fotografische Einblicke geben können.

Text und Fotos: Jürgen Naß

Hier der Link zum Gartencafé.

 

Und wer lesen möchte, was Hovawart Leon zu der Wanderung zu berichten weiß, wird hier fündig.

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Der neue Vorstand hat sich konstituiert

Der neue Vorstand der Ortsgruppe Zühlsdorf der Volkssolidarität

Auch für 2018 konnte die scheidende Vorsitzende in ihrem ausführlichen Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz ziehen. Wie schon die vielen Jahre davor war auch 2018 gekennzeichnet durch eine intensive Gruppenarbeit und eine Vielzahl gelungener Veranstaltungen. Deshalb galt zuerst der Dank an all die Mitglieder, die aktiv an diesem Erfolg mitgewirkt haben. Die Mitgliederzahl unserer Ortsgruppe liegt konstant wie schon im Jahr zuvor bei 140. Unsere Gruppe braucht mehr neue Mitglieder, so Rosi Allenberg, und gerne auch mehr unter 70-Jährige. Immerhin sind 107 unserer Mitglieder älter als 70 Jahre.

Rosi Allenberg geht der Ortsgruppe natürlich nicht verloren. Sie wird weiterhin im Vorstand als Stellvertreterin des neugewählten Vorsitzenden Hartmut Haase tätig sein. Gemeinsam mit Ilona Pollei wird sie künftig die Arbeit von Monika Wenzel im Bereich Soziales organisieren. Angelika Nachtigall ist auch künftig die Hauptkassiererin unserer Ortsgruppe.

 

Ein besonderes Dankeschön geht an Rosi Allenberg für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit als Vorsitzende der Ortsgruppe sowie Monika Wenzel und Christian Laskowski, die aus dem Vorstand ausscheiden.

 

Wir wünschen dem neu gewählten Vorstand von dieser Stelle aus alles Gute und immer ein glückliches Händchen bei der Organisation der Arbeit unserer Ortsgruppe.


Wer nochmal selbst nachlesen möchte, was Rosi Allenberg zu berichten hatte, hier gibt es den Rechenschaftsbericht zum Download.

Download
Rechenschaft des Vorstandes über das Jahr 2018
Rechenschaft über das Jahr 2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 52.0 KB

Den neuen Jahresplan finden Sie hier.

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Film ab! - am 22.02.2019

The Green Mile

Am Freitag, 22. Februar 2019, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35a, der Film "The Green Mile" (USA 2006) gezeigt. Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Das Leben im Todestrakt eines Gefängnisses gerät 1935 aus den Fugen. Mit dem angeblichen Kindermörder Coffey (beeindruckend: der früh verstorbene Michael Clarke Duncan) wird ein riesiger, aber gutmütiger Kerl mit unglaublichen Fähigkeiten eingeliefert. Denn Coffey kann den Oberaufseher nicht nur von seiner Unschuld überzeugen, er vermag auch Menschen von üblen Krankheiten zu befreien. Doch die Vollstreckung seines Todesurteils steht bevor...

 

Dank der Darsteller, der Ausstattung und der Kamera ist dies trotz kleiner Unstimmigkeiten in der Story ein rundum gelungenes Werk.
(www.prisma.de)

Mit geradezu gemächlicher, packend ansteigender Intensität und einer Sensibilität der leisen Töne ist Frank Darabont und seiner Crew hier ein aufwühlendes Drama mit inhärentem Plädoyer gegen die Todesstrafe gelungen. The Green Mile versammelt filigrane Aspekte gewaltiger Ambivalenzen an einem Ort der Verbannung und Vollstreckung, in dessen Hoffnungslosigkeit sich bewegende, zutiefst menschliche und dann wiederum auch übermenschliche Dimensionen zuspitzen und zu signifikanten Symbolen des letztlich unauslotbaren Systems von Leben und Tod sowie gesellschaftlicher Repression und persönlicher Würde geraten. Die sorgfältig besetzten Darsteller vermögen allesamt durch ihr vielschichtiges, konzentriertes und zeitlich großzügig angelegtes Schauspiel zu faszinieren, und speziell das Zusammenwirken von Tom Hanks und Michael Clarke Duncan erreicht eine zutiefst berührende emotionale Qualität. Wenn der über hundertjährige Paul Edgecomb (Dabbs Greer) als Erzähler der Geschichte am Ende als tragische Figur zurückbleibt, schließt sich der Kreis einer wohl konstruierten filmischen Version aus dem Universum von Stephen King, der seine Figur des John Coffey sicherlich nicht zufällig mit den christlich bedeutsamen Initialen "J. C." ausgestattet hat. (www.kino-zeit.de)

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Film ab! - am 25.01.2019

Sister Act - eine himmlische Karriere

Am Freitag, 25. Januar 2019, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35a, der Film "Das Streben nach Glück" (USA 2006) gezeigt. Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

Chris Gardner lebt am Anfang der 1980er in San Fransico und arbeitet als selbständiger Handelsvertreter. Chris versucht, neuartige Knochendichtemessgeräte zu verkaufen, die eine geringfügig bessere Auflösung als bisher übliche Geräte ermöglichen, aber doppelt so teuer sind. Dadurch hat Gardner nicht sonderlich Erfolg.

Er wird von seiner Frau Linda verlassen, die die finanziellen Engpässe der Familie nicht mehr aushalten kann. Nachdem Linda mit dem gemeinsamen Sohn Christopher weggegangen ist, holt Chris seinen Sohn zu sich zurück.

Chris sucht sich eine aussichtsreichere Arbeit. Er bekommt ein sechsmonatiges Praktikum bei einer Investmentbank, das zwar unbezahlt ist, allerdings die Möglichkeit einer Festanstellung beinhaltet.

 

 

Aufgrund von Mietschulden müssen er und Christopher nach kurzer Zeit aus der gemieteten Wohnung auziehen und leben fortan einige Monate im Motel, bis sie die dortige Miete auch nicht mehr zahlen können.

Dennoch versucht Chris, ein sehr guter Vater zu sein und arbeitete sehr hart, damit er sich und seinen Sohn ernähren kann.

Schließlich besteht er jedoch die Abschlussprüfung in der Investmenbank und wird fest angestellt. Die harte Arbeit und der starke Wille haben sich am Ende ausgezahlt, ganz so, wie der "American Dream" verspricht. (www.streben-nach-glueck.de)

 

Die Liebe des US-Amerikaners zum Underdog hat ein neues Gesicht: Will Smith, alias Chris Gardner. Das vage auf der Biographie des tatsächlichen Chris Gardners basierende Drama „Das Streben nach Glück“ erzählt von einem Schwarzen, der völlig abgebrannt ist, aber nie aufgibt und sich – immer seinen fünfjährigen Sohn schützend – mit jeder Menge Witz, Charme und Strebsamkeit von ganz unten nach ganz oben arbeitet, oder besser gesagt: durchbeißt. Einmal mehr zelebriert ein amerikanischer Mainstreamfilm die Idee vom „amerikanischen Traum“, das Prinzip vom Tellerwäscher zum Millionär zu kommen, wenn man es nur will – pünktlich zum US-Weihnachtsfest (für die Deutschen fällt dieser Aspekt im Januar flach) und fernab vom knallharten Realismus der zeitgleich ins Kino kommenden Dokumentation Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez (Regie: Heidi Specogna). Und trotzdem: Unterhaltsam ist Will Smith... (www.filmstarts.de)
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Mit Orgelklängen ins Jahr 2019

Tobias Berndt an der Orgel im Großen Saal des Konzerthauses Berlin

Viele Mitglieder der Ortsgruppe trafen sich auch zu Beginn des Jahres 2019 zum Neujahrskonzert der Volkssolidarität im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt.

Und für viele wurde dieses Konzert zu einer ersten Begegnung mit der Königin der Instrumente:  Der Jehmlich-Orgel im Großen Saal.  Virtuos gespielt von Tobias Berndt.

 

Wie immer dabei: Das vielseitig und immer meisterlich agierende Deutsche Filmorchester Babelsberg. Erstmals dirigiert von dem 1980 in Frankreich geborenen Aurélien Bello.

 

Auch sonst hatte das Konzert einiges zu bieten: Sarah van der Kemp, eine gebürtige Berlinerin, und Dmitry Kalyak, geboren in Dnepropetrovsk in der Ukraine, begeisterten mit ihren Solovorträgen, aber auch im Duett das Publikum.
Gespielt wurden Werke aus beliebten Opern und Operetten von Giuseppe Verdi, Gaetano Donizetti, Johann Strauß, Franz Lehár, Robert Stolz, Emmerich Kálmán und anderen. Ein lustiger Höhepunkt zweifelsohne die Froschromanze für Posaune und Orchester von Václav Trojan.
Tina Knop führte durch das Programm. Wie schon im vergangenen Jahr mit viel Hintergrundinformation, immer noch zuviel, wie viele der Besucher feststellten.
Das Konzert am 03.01.2018 war das erste von zehn aufeinander folgenden Konzerten.

Und wer sich noch informieren möchte über die Jehmlich-Orgel im Großen Saal wird hier fündig.

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Lebensfreude - Gemälde von Angela Kempny

Angela Kempny, in Berlin geboren, lebte bis 2005 dort und wurde dann Brandenburgerin. Nach dem Studium arbeitete sie bis zum Eintritt in die Rente als Lehrerin und unterrichtete hauptsächlich in den Fächern Mathematik und Biologie. Geprägt durch den Großvater, war sie immer an der Malerei interessiert. Sie besuchte einige Kurse Ölmalerei in der Volkshochschule, in der Porzellanmanufaktur Meißen und im Conradium in Wandlitz. Seit 2008 malt sie gemeinsam mit sechs anderen Kunstinteressierten bei dem Maler Manfred Zemsch aus Stolzenhagen. Hier erhielt sie viel Anregung und Hilfe und im Laufe der Zeit entwickelten sich die hier in der Ausstellung gezeigten Bilder.

 

„Wenn ich male, kann ich alles vergessen“, sagt Angela Kempny nach ihrer Leidenschaft für Pinsel und Farbe gefragt. Das Hobby gibt ihr Ruhe und Ausgeglichenheit.

 

Dem Betrachter bieten sich Landschaftsporträts in kräftigen aber weichen Acrylfarben. Teils dezent und zurückhaltend teils eindringlich und berührend.

 

Die Ausstellung wird vom 13. Januar bis 09. März 2019 im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstraße 35a, zu sehen sein.

Vernissage am Sonntag, 13. Januar 2019 um 16.00 Uhr.

Besichtigungstermine: immer Sonntag, 27.1., 10.2 , und 24.2.2019, jeweils 15.00 bis16.30 Uhr

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