Film ab! - die Erfolgsgeschichte

Klaus Flemming 27.12.2011
27.12.2011: Klaus Flemming präsentiert "My Fair Lady" und - Feuerzangenbowle

Seit 2008 wird unter der Regie von Klaus Flemming, später dann von Thomas Pump, am letzten Freitag eines jeden Monats (ausgenommen Juli/August) unter dem Motto "Film ab!"eine Kinoveranstaltung organisiert. Mit der Januaraufführung in 2014 brachten es die Organisatoren auf immerhin 70 (siebzig!) Veranstaltungen!

 

70 Veranstaltungen lassen auf ein erfolgreiches Projekt schließen: Im Durchschnitt 35 Besucher, Alter 40+, schauen sich hier ihren Lieblingsfilm an. Die kontinuierlich anwachsende Wunschliste wird bei jeder Veranstaltung ergänzt - und Monat für Monat abgearbeitet. Immer mit dabei: die DEFA-Kino-Wochenschau "Der Augenzeuge".

Bei einem Glas Wein, einem kühlen Bier oder auch nur einem Schluck Wasser gibt es immer viel Spaß und - wenn das Licht wieder angeht - manch anregendes Gespräch. Für viele Zühlsdorfer inzwischen eine gute Gelegenheit, mit anderen Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen, oder auch mal mit dem Ortsvorsteher ein persönliches Wort zu wechseln.

 

Eintritt: 3,00 EUR, ermäßigt 0,50 EUR


Film ab! - am 28.09.2018

Beschreibung eines Sommers

Am Freitag , 28. September 2018, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Beschreibung eines Sommers" (DDR 1962) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Auf der Großbaustelle Schwedt an der Oder, wo ein neuer Industriekomplex entsteht, treffen der Ingenieur Tom Breitsprecher und die FDJ-Sekretärin Grit aufeinander. Tom ist ein guter Fachmann, den Politik nicht interessiert. Nachlässigkeit und Unvermögen der bunt zusammengewürfelten Jugendbrigade regen ihn auf. Grit hat sich vor ihrer in die Krise geratenen Ehe auf die Großbaustelle geflüchtet. Sie lässt sich auf einen zunächst unverbindlichen Flirt mit Tom ein, dem der Ruf vorauseilt, ein Frauenheld zu sein. Bald entsteht zwischen beiden echte Zuneigung. Grit gerät in Konflikte, da die Moralvorstellungen der 50er Jahre noch recht eng sind und das Kollektiv von ihr vorbildliches Verhalten auch in privater Hinsicht erwartet. Doch Grit steht zu ihrer Liebe und schafft klare Verhältnisse (Filmportal.de)

So war das damals in der DDR: privates von beruflichem zu trennen war äußerst schwierig, da die Gemeinschaft nah beieinander stand und der Moralbegriff nicht nur ein Wörtchen im Duden war. Auch in der heutigen Zeit der Social Networks im Internet ist dieses Thema wieder aktueller denn je.
Abgesehen vom thematischen Rahmen bekommt der Zuschauer eine feinfühlige Liebesgeschichte erzählt, die nichts mit dem Hollywoodkitsch von damals zu tun hat. Von der ersten Minute an hat der Film irgendwie etwas beruhigendes und schafft eine schöne Atmosphäre! Wo DEFA draufsteht, ist meistens viel Qualität drin - und wo Qualität ist, da kann natürlich Manfred Krug nicht weit sein! (www.moviepilot.de)

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Film ab! - am 29.06.2018

Bob der Streuner

Am Freitag , 29. Juni 2018, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Bob der Streuner" (GB 2016) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Das Letzte, was James (Luke Treadaway) gebrauchen kann, ist ein Haustier! Er schlägt sich von Tag zu Tag als Straßenmusiker durch, und sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Und jetzt auch noch das: Als es eines Abends in seiner Wohnung scheppert, steht da nicht wie vermutet ein Einbrecher in der Küche, sondern ein roter ausgehungerter Kater. Obwohl knapp bei Kasse beschließt James, den aufgeweckten Kater aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, sein neues Herrchen zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Für James ist nichts mehr, wie es war. Bob und er werden unzertrennliche Freunde, und James findet dank Bob nach und nach den Weg zurück ins Leben ... (Quelle: Verleiher)

Diese Geschichte hätte sich kein Drehbuchautor ausdenken können. Solche völlig unwahrscheinlichen Sachen ereignen sich nur im richtigen Leben: Im Frühling 2007 entdeckt der Ex-Junkie und Straßenmusiker James Bowen in seiner Sozialwohnung in London einen Kater, der ihm von diesem Moment an nicht mehr von der Seite weicht.

James und sein Kater Bob treten gemeinsam auf, fahren zusammen Doppeldeckerbus, mausern sich schnell zu lokalen Berühmtheiten. Ein Journalist wird auf das putzige Pärchen aufmerksam, eine Verlegerin kommt dazu, James schreibt seine Geschichte auf, und landet einen Bestseller. „Bob, der Streuner“ verkauft sich allein in Großbritannien über eine Million Mal, weitere Bücher folgen, und jetzt liegt der Film vor.

Glücklicherweise hat Bond-Regisseur Roger Spottiswoode den tierischen Verkaufsschlager (Originaltitel: „A Street Cat Named Bob“) erstaunlich pathosfrei und kurzweilig in Szene gesetzt. Seine unterhaltsame Komödie lebt von glaubwürdigen Charakteren, spart soziale Härten und Schicksale nicht aus, und kommuniziert seine menschenfreundliche, sehr aktuelle Botschaft vom Wert der Freundschaft mit Überzeugungskraft.

Niedliche Streicheleinheiten fürs Gemüt sind weitgehend Fehlanzeige - der Film ist viel weniger handzahm als es sein niedlicher deutscher Verleihtitel zunächst vermuten lässt. (focus.de)

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Film ab! - am 25.05.2018

Willkommen bei den Hartmanns

Am Freitag , 25. Mai 2018, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Willkommen bei den Hartmanns" (D 2016) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Die Flüchtlingswelle hält Deutschland in Atem. Auch Familie Hartmann um Angelika (Senta Berger) und ihren Ehemann (Heiner Lauterbach) möchten in dieser Zeit etwas gutes tun. Angelika möchte den Flüchtling Diallo (Eric Kabongo) in ihrem Haus aufnehmen und ihm den Weg in seine neue Heimat erleichtern – eine Entscheidung, die ihr Mann mit Skepsis beäugt. Bei der Ankunft des neuen Gasts kommt es zu allerhand Missverständnissen, Turbulenzen, Problemen und Wirrungen, ganz so wie sich Angelikas Mann das bereits im Vorfeld gedacht hatte. Im ganzen Trubel muss die Familie nun darum kämpfen ihre eigene Stabilität und Zuversicht ab zu sichern sowie den Hausfrieden nicht schief hängen zu lassen. Eine Aufgabe, der auch ihr Umfeld und das ganze Land gegenüber steht.(kino.de)

Der Film stürzt sich mitten hinein in den widersprüchlichen, emotionalen Zustand des Landes und zeigt die durchaus bizarren Effekte, die beim Aufeinanderprallen bundesdeutscher Luxusprobleme und Flüchtlingsschicksale freigesetzt werden. Er tut dies ohne moralische Wertungen und politische Posen, sondern mit einer offensiven Leichtigkeit, die dem realen, gesellschaftlichen Diskurs leider abhanden gekommen ist. Dennoch findet der Film im humoristischen Getümmel Zeit, Raum und eine prägnante Form für die Darstellung der traumatischen Fluchterlebnisse, die über eine bloße Alibifunktion hinausgeht. Aber auch auf der Komödienebene spielt »Willkommen bei den Hartmanns« mit schnellen Pointen immer wieder auf die realpolitischen Verhältnisse an und spürt gekonnt die komischen Dissonanzen zwischen Mitgefühl und kultureller Ignoranz in der bundesdeutschen Willkommenskultur auf. (epd-film.de)

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Film ab! - am 27.04.2018

ostfriesisch für anfänger

Am Freitag , 27. April 2018, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Ostfriesisch für Anfänger" (D 2016) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Uwe Hinrichs ist ein einsamer Eigenbrötler, der konsequent Plattdeutsch spricht und sich als den letzten „echten Ostfriesen“ bezeichnet. Mit Globalisierung und der modernen Welt hat er nichts am Hut. Als plötzlich in sein gepfändetes Haus eine Gruppe ausländischer Fachkräfte einquartiert wird, dreht er durch und baut im wahrsten Sinne des Wortes Mist. Wider Willen muss er nun den Integrationsunterricht für diese „Utländer“ übernehmen. Kulturen, Konflikte und Erwartungen prallen aufeinander. Doch wo Reibung ist, entsteht auch Wärme und so überwindet Uwe sich und bringt, gut gemeint, den Fremden Plattdeutsch anstatt Hochdeutsch bei. Den Fehler bemerkt nur keiner. Als alles verloren scheint, wächst Uwe über sich hinaus, rettet die Zukunft der Ausländer und damit seine eigene... (ostfriesisch-für anfänger.de)

Niemand anderes als Didi Hallervorden spielt den Zausel Uwe Hinrichs, der in der Folge seines Flüchtlingssabotageaktes zu Sozialstunden verdonnert wird. Er soll die Migranten nicht nur bei sich aufnehmen, sondern ihnen auch Deutsch beibringen. Als Berliner staunt man, wie gut sich Hallervorden im Plattdeutschen akkulturiert hat. Im Geiste hört man ihn nicht nur „snacken“, sondern laut und deutlich „Mohrenstraße“ sagen.

 

So gesehen kann man die Rolle, die ihm der erst 23-jährige Filmemacher Gregory Kirchhoff und sein Drehbuchautor Sönke Andresen in „Ostfriesisch für Anfänger“ auf den Leib geschrieben haben, auch als Resozialisierungstherapie lesen. Heilung eines notorisch Unbelehrbaren, was Blackfacing, „Heim ins Reich“-Gags bei österreichischen Filmpreisverleihungen und ähnliche Aufreger der letzten Jahre angeht?

Nur wegen Hallervorden läuft so ein Film überhaupt im Kino. „Ostfriesisch für Anfänger“ wurde als Fernsehfilm konzipiert, und das sieht man ihm auch an. Dialoge wie aus einer Thesen-Talkshow. Fäkalhumor. Gags mit Ansage. Eine Bürgermeister-Figur, die an Fritz Wepper („Um Himmels Willen“) erinnert. Und eine Filmmusik, die mit jedem Schritt von Dieter Hallervorden so „Tom und Jerry“-artig mittapst.

 (welt.de)

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Film ab! - am 23.03.2018

Dschungelkind

Am Freitag , 23. März 2018, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Mrs. Doubtfire" (USA 1993) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Der Stimmenimitator Daniel (Robin Williams) ist frisch geschieden, nachdem seine Ex-Frau Miranda (Sally Field) genug von seinem chaotischen Lebensstil hatte. Der Verlassene leidet unter der Scheidung - aber vor allem daran, dass er seine Kinder nur noch selten sehen darf. Er schmiedet einen kühnen Plan. Mit Hilfe eines befreundeten Maskenbildners lässt er sich in eine Dame verwandeln und bewirbt sich als Kindermädchen im Haus seiner Ex-Frau . Daniel aka "Mrs. Doubtfire wird angenommen und kann fortan wieder mehr Zeit mit seinen drei Kids Lydia (Lisa Jakub), Christopher (Matthew Lawrence) und Natalie (Mara Wilson) verbringen. Er schmeißt den Haushalt und verschreckt den schmierigen Macho Stuart (Pierce Brosnan), der sich an Miranda ranmacht. Doch wie lange gelingt es Daniel, seine Maskerade aufrecht zu erhalten... ? (filmstarts.de)

Robin Williams war einer der populärsten Film-Komiker der 90er Jahre. Seine Mimik und Gestik, aber auch sein stimmgewaltiger Humor bescherten ihm zu seinen besten Zeiten einige große Rollen, unter anderem in Steven Spielbergs “Hook“, wo er gekonnt den erwachsenen Peter Pan verkörperte. Diesmal darf er als stacheliges Hausmädchen (stachelig, da unrasiert) um die Gunst seiner Kinder kämpfen und schafft dies auch auf ganzer Linie. Mit der Darstellung eines erfolglosen Schauspielers und Synchronsprechers dürfte er es auch nicht schwer gehabt haben, da auch Williams einmal klein anfing. Auch Sally Field passt als gerechte Mutter und Exfrau und mit einem Pierce Brosnan als von allen ungewollter Stiefvater ist die Darstellerriege perfekt besetzt.

 

Denn in dieser Familienkomödie stehen nicht die Charakte, sondern die Geschichte im Vordergrund. Der künstlerische Versuch, das Sorgerecht zu umgehen, wird hier vollends ausgeschöpft und die Ernsthaftigkeit von Scheidungskindern, sowie die logistischen Probleme, mit denen die Eltern dabei zu kämpfen haben, werden hier nur geringfügig beachtet. Doch mit dem nötigen Humor, der in der Realität oft keinen Platz mehr hat, wird in diesem Streifen natürlich nicht gespart und so ist “Mrs. Doubtfire“ für jede Altersgruppe immer wieder sehenswert – und das sollte bei einem Hollywoodfilm ja an oberster Stelle stehen. (cineclub.de)

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Film ab! - am 23.02.2018

Dschungelkind

Am Freitag , 23. Februar 2018, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Dschungelkind" (D 2011) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

 

Sabine Kuegler ist als Tochter eines Sprachforschers im Dschungel von West-Guinea aufgewachsen. Diese Erfahrung hat sie in dem autobiographischen Roman „Dschungelkind" verarbeitet, der 2005 in den Handel kam und sich bald zum Bestseller mauserte (und 2007 mit „Ruf des Dschungels" eine Fortsetzung nach sich zog). Sechs Jahre später hat sich nun „14 Tage lebenslänglich"-Regisseur Roland Suso Richter dieses Ethno-Drama vorgenommen, um die Folgen einer kulturellen Isolation in der Fremde zu untersuchen. Wie verändern sich die Menschen durch die ungewohnte Umgebung? In bestechenden Bildern umgeht Richter viele Klischeefallen, kann aber letztlich einige Allgemeinplätze und Ansätze von Ethno-Kitsch nicht ganz vermeiden. Der Linguist Klaus Kuegler (Thomas Kretschmann) zieht mitsamt seiner Familie 1980 in den Dschungel von West-Guinea, um dort die Sprache eines abgeschieden lebenden Eingeboren... (filmstarts.de)

Spannend wie das Leben: Bestseller-Verfilmung als fulminanter Mix aus Abenteuer, Liebe und der exotischen Schönheit einer fremden Welt.

 

Ein Abenteuerspielplatz ist West-Papua für Sabine (Stella Kunkat) und ihre beiden Geschwister. Die Achtjährige kann mit Pfeil und Bogen umgehen, entdeckt gemeinsam mit den Kindern des Fayu-Stammes die Geheimnisse des Regenwaldes. Dort erforscht der Vater (Thomas Kretschmann) als Linguist die Sprache der wie in der Steinzeit lebenden Eingeborenen. Im Urwald Indonesiens fernab der westlichen Zivilisation muss sich die Familie mit dem Notwendigsten begnügen. Zu allem Übel geraten sie in eine blutige Stammesfehde und müssen aufpassen, nicht in die gefährlichen Auseinandersetzungen verwickelt zu werden. Nur langsam bildet sich ein Vertrauensverhältnis zu den Fayus, auch weil Sabines Mutter (Nadja Uhl)?den Kranken hilft, eine „Magierin“ für die Dorfbevölkerung.

 

Als Sabine und ihr Bruder im Busch den verletzten einheimischen Jungen Auri finden, nimmt die Familie den Spross des feindlichen Stammes auf. Besonders Sabine versteht sich gut mit ihm und irgendwann weiß das „Dschungelkind“, dass sie bei ihrem Seelenfreund Auri bleiben will. Doch das Schicksal nimmt eine neue, unerwartete Wendung, alles kommt anders. Mit 16 kehrt Sabine nach Deutschland zurück – in eine für sie fremde Welt.

 

Die Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Sabine Kuegler geht unter die Haut, eine spannende Reise in eine fremde Kultur und in tiefe Emotionen – großes Kino. (kino.de)

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Film ab! - am 26.01.2018

Fack ju Göhte 2

Am Freitag , 26. Januar 2018, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Fack ju Göthe 2" (D 2015) gezeigt.

 

In gemütlicher Atmosphäre, bei Kerzenlicht und einem Glas Wein oder einem kühlen Bier. Und wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge".

Der coole Ex-Kleinganove und frisch gebackene Lehrer Zeki Müller (Elyas M'Barek) ist mit seinen etwas anderen Lehrmethoden mittlerweile sehr beliebt bei seinen Schülern. Aber ihn selbst nervt sein neuer Job jetzt schon, liegen ihm das frühe Aufstehen, das ständige Korrigieren von Klassenarbeiten und nervige Kinder doch so überhaupt nicht.

 

Hinzu kommt, dass Direktorin Gerster (Katja Riemann) noch zusätzlich Druck macht, da sie um jeden Preis das Image ihrer Gesamtschule aufbessern will. Zu diesem Zweck möchte sie dem renommierten Schillergymnasium die thailändische Partnerschule streitig machen. Und so werden Zeki und Kollegin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) auf Klassenfahrt nach Thailand geschickt, wo ihre chaotischen Schützlinge (u. a. Jella Haase und Max von der Groeben) für ordentlich Wirbel sorgen. In all dem Trubel spitzt sich der Konkurrenzkampf mit dem Schillergymnasium immer weiter zu, dessen Lehrer Hauke Wölki (Volker Bruch) Zekis Karriere mit allen Mitteln ein Ende bereiten möchte…  (www.filmstarts.de)

Es gibt zotige Witze, in denen Tischtennisbälle und mit Chilisauce beschmierte Kondome eine Rolle spielen. Zwischendurch ist das Schüler-Lehrer-Verhältnis so gestört, dass elektronische Fußfesseln zum Einsatz kommen. Doch natürlich raufen sie sich wieder zusammen, und spätestens, als einige bemitleidenswerte Tsunami-Waisen auftauchen, schwenkt der Film um in Richtung Gefühlskino.

Unschlagbar ist „Fack ju Göhte 2“ als Kommentar zur aktuellen Bildungspanik. Vorgeführt wird, wie Schulen, allein gelassen mit ihren Problemen, gnadenlos miteinander konkurrieren. Sie buhlen um Aufmerksamkeit, versuchen Punkte zu machen durch Umwelt-AGs, Sportrekorde und die Integration von Ausländern oder Behinderten. Gegner sind in diesem Fall die Goethe-Gesamtschule und das Schiller-Gymnasium. Arm gegen Reich, Aussätzige gegen die Elite. „Wir haben 50 Prozent Migrationshintergrund“, triumphiert Katja Riemann als Rektorin am Telefon. „Aber wir haben einen echten Schwarzen“, posaunt die Schiller-Chefin. Riemann: „Ach was, der ist doch angemalt.“ Goethe und Schiller waren, kaum zu glauben, in Wirklichkeit Freunde.

 (www.tagesspiegel.de)

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Film ab! - am 27.12.2017

Der Teufel trägt Prada
Der Teufel trägt Prada

Am Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Der Teufel trägt Prada" (USA 2006) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge. Und: Traditionell zum Jahresabschluss mit Feuerzangenbowle.

 

Andrea Barnes (Anne Hathaway) ist das, was man ein Mädchen vom Lande nennen könnte – wohlbehütet aufgewachsen und sehr bodenständig. Um ihrem Traumjob Journalistin näher zu kommen, entschließt sie sich zu einem Umzug in die Glitzer-Metropole New York City. Andrea wird Assistentin von Miranda Priestly (Meryl Streep), der Herausgeberin des Mode-Magazins Runway. Denn die junge Frau weiß: Wer es ein Jahr bei Miranda aushält, soll sich seine zukünftige Anstellung in der Welt des Journalismus quasi selbst aussuchen können.

Entsprechend engagiert geht sie ihren ersten Arbeitstag an. Doch die Bruchlandung auf dem Boden der Realität erfolgt gleichermaßen schnell wie hart. Ihre tyrannische Neu-Chefin jagt sie von einer Schikane in die nächste und ihre herrische Arbeitskollegin Emily (Emily Blunt) ist ihr auch nicht gerade eine große Hilfe. So etwas wie einen Freund findet sie allenfalls in Mirandas rechter Hand Nigel (Stanley Tucci). Doch der hat wahrscheinlich einfach nur Mitleid mit dem naiven Mädchen, das einfach nicht so recht ins Mode-Geschäft passen möchte. Am Tiefpunkt angelangt kommt Andy zu einer Erkenntnis: Da sie die Mode-Welt nicht ändern kann, muss sie sich ihr anpassen… (www.filmstarts.de)

Der Teufel trägt Prada ist ein gewöhnlicher Hollywoodfilm, ohne besondere Leistungen. Kameraführung und Musik unterstützen die Storyline, welche bodenständig bleibt. Die Schauspieler spielen ihre Rolle zumeist gut, wobei Meryl Streep in ihrer Hauptrolle der eiskalten Chefredakteurin versagt und den Film damit maßgeblich schadet. Das Ende zieht sich viel zu sehr und das damit in die Länge gezogene Happy End ist einfach schrecklich langweilig und nervtötend. Aus diesen Gründen verliert Der Teufel trägt Prada seine Sterne und landet bei sechs Sternen, die aber wohl verdient sind, durch gute Schauspielkünsten, gute Filmmusik und Kameraführung und einer bodenständigen Handlung. Auch die glitzernde Modewelt wirkt sich positiv aus und man staunt über die Pracht der Mode. (www.filme-blog.com)

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Film ab! - am 24.11.2017

Australia
Australia

Am Freitag, 21. November 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Der Tunnel" (D 2001) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge.

 

"Der Tunnel" ist die auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Geschichte einer Fluchthelfergruppe in West-Berlin, deren Mitglieder um jeden Preis ihre Familien in den Westen holen wollen. Der Plan - ein Tunnel von West nach Ost - ist nicht nur ein gefährliches und fast unmögliches Unterfangen. Der notwendige physische und psychische Einsatz übersteigt auch häufig die Kräfte der jungen Leute und sorgt für Spannung innerhalb der Gruppe. Doch der eiserne Wille und die Hoffnung auf Erfolg führt sie immer wieder zusammen. Denn alle wissen: Sie schaffen es entweder gemeinsam oder nie...

Ein ebenso überzeugendes wie beklemmendes Zeitporträt, das von guten Darstellern getragen wird und die Mittel des Spannungskinos wirkungsvoll zum Zwecke seiner engagierten Geschichte nutzt (Lexikon des internationalen Filmes)

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Film ab! - am 20.10.2017

Australia
Australia

Am Freitag, 21. Oktober 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Australia" (Australien/USA 2008) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge.

 

1939: Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) verdächtigt ihren Ehemann eine Affäre zu haben und reist von London ins ferne Australien (OT: Australia), um diesen dort auf seiner Rinderfarm zur Rede zu stellen. Für den Weg durch das unwegsame Gelände Nordaustraliens wird ihr der Viehtreiber Drover (Hugh Jackman) zur Seite gestellt, mit dem Sarah rein gar nichts gemeinsam hat. Nach dem Mord an ihrem Mann, entscheidet sich Sarah, die Farm selbst zu übernehmen. Das ungleiche Paar gerät heftig aneinander als sich Sarah des verwaisten Aborigine-Mischlings Nullah (Brandon Walters) annimmt, der von der Gesellschaft geächtet wird.

Um die räuberische Übernahme ihrer Farm zu verhindern, hat Sarah jedoch keine andere Wahl als Drover um Hilfe zu bitten. Zusammen mit Nullah, Drover und der Unterstützung weiterer Kleinfarmer begibt sich Sarah auf eine ebenso inspirierende wie auch gefährliche Mission durch die atemberaubend schöne, aber unwegsame Landschaft des australischen Outbacks… (moviepilot.de)

 

„Ich wollte mehr als nur eine dramatische Liebesgeschichte erzählen“, erklärt Baz Luhrmann seine vielschichtige Story. „Die typischen Eigenschaften meiner Landsleute finden darin ebenso ihren Platz wie historische Fakten.“ – Zwangslager und Bombardement gab es tatsächlich. Mag sein, dass er für sein Australien-Kaleidoskop mitunter allzu tief in die Klischeekiste greift. Mal hoppelt ein putziges Känguru demonstrativ durchs Bild, mal erklingt das bekannte australische Volkslied von der „Waltzing Matilda“. Dazu wagt er einen Mix aus Romanze, Kriegsfilm, Abenteuer und Western mit einem Schuss Völkerkunde: geradezu eine Einladung zum Scheitern. Aber Luhrmann komponiert all diese Zutaten zu einem Film, der, wunderschön und atemlos brutal, wie ein Gefühlsgewitter über die Leinwand donnert. Eines, über dem man die Zeit vergisst. Den wichtigsten Beitrag liefern natürlich die Hauptdarsteller. Wie sich Nicole Kidman von der angewiderten Aristokratin in eine sympathische, zupackende Frau verwandelt, dürfte ihr die nächste Oscar-Nominierung einbringen. Wenn sie dem vor Männlichkeit strotzenden Hugh Jackman (siehe nächste Doppelseite) erliegt, spürt man das erotische Knistern bis in die letzte Reihe. Und sollten Sie nach dem Kinobesuch im Reisebüro nach einen Australien-Urlaub fragen: Auch das war Luhrmanns volle Absicht. (cinema.de)

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Film ab! - am 29.09.2017

Manta, Manta
Manta, Manta

Am Freitag, 29. September 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Manta, Manta" (D 1991) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge.

 

Vor mehr als 25 Jahren düste Til Schweiger in seiner ersten Kinohauptrolle in „Manta, Manta“ in illegalen Straßenrennen über die große Leinwand. Damit nahm die beachtliche Karriere des heutigen deutschen Superstars ihren Lauf, der bis dahin lediglich Zuschauern der „Lindenstraße“ (und Porno-Liebhabern, die sich für die Synchronsprecher hinter den Filmchen interessierten) ein Begriff gewesen sein dürfte. Einen wesentlichen Anteil am Erfolg von „Manta, Manta“ hatte aber auch das farbenfrohe Opel-Model von Schweigers Figur Bertie. Nun kommt das kultige Auto, inklusive Fuchsschwanz, gar in ein Museum, wie Spiegel Online unter Berufung auf die dpa berichtet. (filmstarts.de)

 Im vollen Bewusstsein übersteigerter Bleifußpotenz will Bertie Schrankwand, Herd und Liebe seiner angebeteten Friseuse Uschi verspielen: er glaubt die Zukunft beim Rennen gegen Benz-Yuppie Axel für sich zu entscheiden. Von da ab ist Bertie vom Pech verfolgt. Uschi scheint ihr Herz an den Ferrari-Knacker und Disco-Besitzer Helmut zu verlieren. Bertis bester Freund sorgt mittels heimlich bestandenem Abi für den nächsten Affront, und zu allem Unglück schlägt kurz vor Rennbeginn der Kolbenfresser zu. Wenn da nicht Klausi, der sturzblöde Klemmi der Manta-Clique wäre: die arrogante Benzfraktion hätte die Felge vorn gehabt. Und weil das nicht so ist, "erfährt" sich Klausi den "Schuß" seines Lebens. (moviepilot.de)

Manta – die Zweite: aus der versierten Produktionsschmiede von Supermacher Bernd Eichinger (“Der Name der Rose”, “Letzte Ausfahrt Brooklyn”) geht die nächste Boliden-Saga um den einschlägig vorbelasteten Rüsselsheimer Renner auf die Videobahn. Regisseur Wolfgang Büld, mit Filmen, wie “Gib Gas – Ich will Spass” und “Der Formel-Eins-Film” zu Ehren gekommen, inszenierte (u.a.) mit Oberweiten-Blondie Tina Ruland und den “Lindenstraßen”-Akteuren Martin Armknecht und Til Schweiger ein flottes Stück Ruhrpott-Action. Die Stunts können sich sehen lassen. Die Gags zünden. Der Kinoerfolg hat gar (wenn auch nur gering) den Vorgänger “Manta – Der Film” überflügelt. Im Video-Hitparaden-Oberhaus wird die letzte Runde zwischen beiden Filmen ausgefahren. (kino.de)

ls Schauspieler versieht Redford die Geschichte mit jenem Glanz des letzten echten Cowboys, der nie mehr redet als nötig und stets tut, was richtig ist. Und das braucht er auch, um dieser Story, die haarscharf am Rande von "Marlboro Country' spielt, die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen. So wie Clint Eastwood aus der Buchvorlage von "Die Brücken am Fluß' einen erwachsenen Film gemacht hat, so gelingt es Redford, der Schnulze von Nicholas Evans Würde abzuringen. Geholfen haben ihm dabei immerhin die Drehbuchautoren Eric Roth (Oscar für "Forrest Gump') und Richard LaGravenese (Nominierung für "König der Fischer'), die der Sache Format verleihen durften. Die wahre Sensation aber ist Kristin Scott Thomas, die in "Der englische Patient' für einen Oscar nominiert war und mit ihren Nebenrollen in "Vier Hochzeiten und ein Todesfall' und "Mission: Impossible' den anderen die Schau gestohlen hat. Die in Paris leben-de Engländerin mit dem scharfkantigen Gesicht bietet Redford mit Intelligenz und Skepsis jederzeit Paroli. Und man kann ihr regelrecht dabei zusehen, wie sie im majestätischen Ambiente langsam zur Ruhe kommt und nach dem Streß als Chefredakteurin eines Hochglanzmagazins hier allmählich zu sich findet. In ihrem Gesicht glaubt man stets zu sehen, wie die widersprüchlichen Emotionen miteinander ringen. Sie ist also ein echter Glücksfall für den Film ­ umso mehr, als ursprünglich Emma Thompson für die Rolle vorgesehen war.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/der-pferdefluesterer,1310208.html
Copyright © Cinema.de
ls Schauspieler versieht Redford die Geschichte mit jenem Glanz des letzten echten Cowboys, der nie mehr redet als nötig und stets tut, was richtig ist. Und das braucht er auch, um dieser Story, die haarscharf am Rande von "Marlboro Country' spielt, die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen. So wie Clint Eastwood aus der Buchvorlage von "Die Brücken am Fluß' einen erwachsenen Film gemacht hat, so gelingt es Redford, der Schnulze von Nicholas Evans Würde abzuringen. Geholfen haben ihm dabei immerhin die Drehbuchautoren Eric Roth (Oscar für "Forrest Gump') und Richard LaGravenese (Nominierung für "König der Fischer'), die der Sache Format verleihen durften. Die wahre Sensation aber ist Kristin Scott Thomas, die in "Der englische Patient' für einen Oscar nominiert war und mit ihren Nebenrollen in "Vier Hochzeiten und ein Todesfall' und "Mission: Impossible' den anderen die Schau gestohlen hat. Die in Paris leben-de Engländerin mit dem scharfkantigen Gesicht bietet Redford mit Intelligenz und Skepsis jederzeit Paroli. Und man kann ihr regelrecht dabei zusehen, wie sie im majestätischen Ambiente langsam zur Ruhe kommt und nach dem Streß als Chefredakteurin eines Hochglanzmagazins hier allmählich zu sich findet. In ihrem Gesicht glaubt man stets zu sehen, wie die widersprüchlichen Emotionen miteinander ringen. Sie ist also ein echter Glücksfall für den Film ­ umso mehr, als ursprünglich Emma Thompson für die Rolle vorgesehen war.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/der-pferdefluesterer,1310208.html
Copyright © Cinema.de

Und wer sich schon mal über alle 14 Filmfehler informieren möchte, wird hier fündig ;-)

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Film ab! - am 30.06.2017

Der Pferdeflüsterer
Der Pferdeflüsterer

Am Freitag, 30. Juni 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Der Pferdepflüsterer" (USA 1998) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge

 

Der Pferdeflüsterer Rober Redford wird von Kristin Scott Thomas engagiert, um Pilgrim, das Pferd ihrer Tochter, zu beruhigen.

Annie MacLean (Kristin Scott Thomas) führt in New York ein geschäftiges Leben als Mutter und Karrierefrau. Als ihre 13-jährige Tochter Grace (Scarlett Johansson) eines morgens mit ihrer Freundin Judith (Kate Bosworth) ausreitet, kommen die Pferde an einem vereisten Abhang ins Rutschen. Die Mädchen können nichts tun, um die sich anbahnende Katastrophe zu vermeiden. Es kommt zum Zusammenstoß mit einem Lastwagen, bei dem Judith und ihr Pferd tödlich verletzt werden.

 

Grace und ihr Hengst Pilgrim überleben schwerverletzt das Unglück. Jedoch nicht ohne bleibende physische und seelische Schäden. Grace muss infolge ihrer Verletzungen ein Bein amputiert werden, während Pilgrim so schwer traumatisiert ist, dass die Ärzte dafür plädieren, das Tier einzuschläfern. Doch Annie ist dagegen. Von ihr hat ein unbestimmtes Gefühl Besitz genommen, dass die Genesung ihrer Tochter eng mit dem Schicksal ihres Pferdes verwoben ist. Denn Grace ist nach dem Unfall mindestens ebenso traumatisiert wie Pilgrim. Genau wie er, lässt sie niemanden an sich heran, ist apathisch-depressiv oder agressiv.

Bei ihrer Recherche nach Spezialisten für die Behandlung des Pferdes stößt Annie auf Tom Booker (Robert Redford), der als ‘Pferdeflüsterer’ traumatisierte Pferde behandelt. Kurzentschlossen packt Annie daraufhin die Koffer und fährt zusammen mit ihrer sich sträubenden Tocher und dem agressiven Pferd im Anhänger nach Montana. (moviepilot.de)

Robert Redford (“Quiz Show”) sitzt wieder gleichermaßen fest im Schauspieler-Sattel und auf dem Regiestuhl. Ähnlich wie sein Kollege Clint Eastwood bei “Die Brücken am Fluß” nimmt sich Redford mit “Der Pferdeflüsterer” einer recht schwülstig-sentimentalen Romanvorlage an und transformiert sie in ein niveauvolles Drama mit moralischem Anspruch und voller emotionaler Reife. Als Darsteller in seiner Rolle als moderner Cowboy führt er vor, daß er trotz fortgeschrittenen Alters noch jede Menge Charisma und Sexappeal vorzuweisen hat.

Weitere Parallelen verbinden Redfords erste Regiearbeit, in der er sich selbst inszeniert (häufig schmeichelnd mit Sonne im Haar und Regenbogen im Hintergrund), mit der angeführten Eastwood-Romantikadaption. So ist mit Richard LaGravenese (der hier mit “Forrest Gump”-Skripter Eric Roth zusammenarbeitete) derselbe Drehbuchautor am Werk, eine Romanze zwischen einem Paar älteren Semesters spielt eine zentrale Rolle, und beide Filmemacher projizieren mit ausgeprägtem ästhetischen Gespür (das insgesamt mit vielen Closeups und Zeitlupenaufnahmen zum Tragen kommt) ihre beinahe schon ehrfurchtsvolle Liebe zur ursprünglichen Schönheit unberührter Natur auf die Leinwand. Und wie Kollege Eastwood in dem längst nicht so gelungenen “Mitternacht im Garten von Gut und Böse” verliert Redford die Zeit aus den Augen und kommt daher auf eine Gesamtlänge von knapp unter drei Stunden. (kino.de)

ls Schauspieler versieht Redford die Geschichte mit jenem Glanz des letzten echten Cowboys, der nie mehr redet als nötig und stets tut, was richtig ist. Und das braucht er auch, um dieser Story, die haarscharf am Rande von "Marlboro Country' spielt, die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen. So wie Clint Eastwood aus der Buchvorlage von "Die Brücken am Fluß' einen erwachsenen Film gemacht hat, so gelingt es Redford, der Schnulze von Nicholas Evans Würde abzuringen. Geholfen haben ihm dabei immerhin die Drehbuchautoren Eric Roth (Oscar für "Forrest Gump') und Richard LaGravenese (Nominierung für "König der Fischer'), die der Sache Format verleihen durften. Die wahre Sensation aber ist Kristin Scott Thomas, die in "Der englische Patient' für einen Oscar nominiert war und mit ihren Nebenrollen in "Vier Hochzeiten und ein Todesfall' und "Mission: Impossible' den anderen die Schau gestohlen hat. Die in Paris leben-de Engländerin mit dem scharfkantigen Gesicht bietet Redford mit Intelligenz und Skepsis jederzeit Paroli. Und man kann ihr regelrecht dabei zusehen, wie sie im majestätischen Ambiente langsam zur Ruhe kommt und nach dem Streß als Chefredakteurin eines Hochglanzmagazins hier allmählich zu sich findet. In ihrem Gesicht glaubt man stets zu sehen, wie die widersprüchlichen Emotionen miteinander ringen. Sie ist also ein echter Glücksfall für den Film ­ umso mehr, als ursprünglich Emma Thompson für die Rolle vorgesehen war.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/der-pferdefluesterer,1310208.html
Copyright © Cinema.de
ls Schauspieler versieht Redford die Geschichte mit jenem Glanz des letzten echten Cowboys, der nie mehr redet als nötig und stets tut, was richtig ist. Und das braucht er auch, um dieser Story, die haarscharf am Rande von "Marlboro Country' spielt, die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen. So wie Clint Eastwood aus der Buchvorlage von "Die Brücken am Fluß' einen erwachsenen Film gemacht hat, so gelingt es Redford, der Schnulze von Nicholas Evans Würde abzuringen. Geholfen haben ihm dabei immerhin die Drehbuchautoren Eric Roth (Oscar für "Forrest Gump') und Richard LaGravenese (Nominierung für "König der Fischer'), die der Sache Format verleihen durften. Die wahre Sensation aber ist Kristin Scott Thomas, die in "Der englische Patient' für einen Oscar nominiert war und mit ihren Nebenrollen in "Vier Hochzeiten und ein Todesfall' und "Mission: Impossible' den anderen die Schau gestohlen hat. Die in Paris leben-de Engländerin mit dem scharfkantigen Gesicht bietet Redford mit Intelligenz und Skepsis jederzeit Paroli. Und man kann ihr regelrecht dabei zusehen, wie sie im majestätischen Ambiente langsam zur Ruhe kommt und nach dem Streß als Chefredakteurin eines Hochglanzmagazins hier allmählich zu sich findet. In ihrem Gesicht glaubt man stets zu sehen, wie die widersprüchlichen Emotionen miteinander ringen. Sie ist also ein echter Glücksfall für den Film ­ umso mehr, als ursprünglich Emma Thompson für die Rolle vorgesehen war.

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Film ab! - am 19.05.2017

Fack you Göthe
Fack you Göthe

Am Freitag, 19. Mai 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Fack you Güthe" (D 2013) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge

 

Zeki Müller (Elyas M’Barek) ist ein wahrer Prolet: Er lässt sich nichts sagen, pöbelt herum und kann schwer an sich halten, wenn man ihm, seiner Ansicht nach, Unrecht tut. Er wird ganz frisch aus dem Gefängnis entlassen und das erste, was er in Freiheit tut, ist nach der Beute zu schauen die damals auf einer Baustelle vergraben wurde, um etwaige Schulden noch zu begleichen. Doch da wo früher noch eine Baustelle war, befindet sich jetzt die Turnhalle der Münchner Goethe-Gesamtschule. Er heckt den Plan aus, sich als Hausmeister zu bewerben um ungesehen an das Geld zu kommen. Das verläuft nicht ganz nach Plan und plötzlich sieht er sich gezwungen, als Aushilfslehrer eine ganze Klasse unter Kontrolle zu bringen. Wie konnte das nur passieren?

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelingt es ihm aber sichtlich hervorragend, die Klasse 10b, allgemein bekannt unter dem Spitznamen “Chaosklasse”, nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Die Schüler respektieren den Draufgänger und lieben seine unkonventionellen Methoden.

 

Die Referendarin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth), die dem Aushilfslehrer eigentlich immer recht skeptisch gegenüberstand, ist sehr beeindruckt von seiner Leistung. Doch schnell findet sie heraus, warum Zeki eigentlich an der Schule ist und plötzlich wird ihr so einiges klar. Doch zu diesem Zeitpunkt konnte sie dem Charme des Aufreißers nicht wiederstehen und auch für Zeki kommt langsam die Zeit, in der er sich entscheiden muss, ob er als reicher Mann sterben möchte, oder sich lieber für die Liebe entscheidet. (kino.de)

Über 2,3 Millionen Kinozuschauer in Deutschland amüsierten sich 2012 über die scharfzüngigen Techtelmechtel zwischen Elyas M’Barek und Josefine Preuß in der Culture-Clash-Komödie „Türkisch für Anfänger“. Regisseur und Autor Bora Dagtekin verpflanzte seine eigene Erfolgsserie einfallsreich vom Fernsehen auf die große Leinwand und sorgte so auch im Kino für frischen Wind. Statt nun den frech überspitzten deutsch-türkischen Reibereien einfach ein weiteres Kapitel hinzuzufügen (das folgt womöglich noch), nimmt er sich in seiner neuen Komödie „Fack ju Göhte“ erst einmal die Zustände in deutschen Klassen- und Lehrerzimmern vor. Dabei ist der Titel durchaus Programm: Erneut setzt Dagtekin auf unerhörte Pointen und fröhliche Unverschämtheiten, spielt dabei genüsslich mit Klischees und sorgt gemeinsam mit der wieder von Elyas M’Barek angeführten perfekten Besetzung für köstlich ungezwungene Unterhaltung. Seine oft groben Gags funktionieren zwar nicht immer, aber trotzdem ist „Fack ju Göhte“ vielleicht sogar noch lustiger als „Türkisch für Anfänger“. Wenn der Schulschwank insgesamt trotzdem ganz leicht hinter der Integrationskomödie zurückbleibt, liegt das daran, dass der neue Film stärker in Genrekonventionen verhaftet ist. Vergleichbare Hollywood-Konkurrenz wie „Bad Teacher“ lässt „Fack ju Göhte“ trotzdem locker hinter sich, denn Dagtekins launiges Lehrer-Lustspiel ist bei aller Frechheit auch warmherzig. (filmstarts.de)

Film ab! - am 28.04.2017

Lohn der Angst
Lohn der Angst

Am Freitag, 28. April 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Lohn der Angst" (F 1953) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge!

 

Irgendwo in Lateinamerika in Las Piedras warten gestrandete europäische Abenteurer und Glücksritter auf die Chance, der Misere zu entkommen. Sie ergibt sich, als eine Ölquelle in Brand gerät. Zwei Lastwagen mit Nitroglyzerin-Ladung müssen über unwegsames Gelände 300 Meilen transportiert werden: ein Himmelfahrtskommando. Von den vier Fahrern erreicht nur Mario (Yves Montand) das Ziel. Auf dem Rückweg stürzt er, als er im Autoradio zu Walzermusik steuert, mit dem Truck einen Abhang hinunter.

Vier Männer fahren mit Lastwagen hochexplosives Nitroglycerin durch den Urwald, mit dem schwere Brände gestoppt werden sollen (kino.de).

Bei Zombiefilmen und heutigen Actionkrachern sitze ich meist gelassen vor der Leinwand; selten, daß mich davon etwas mitnimmt. Hier jedoch konnte ich teilweise nicht richtig hinsehen und habe ständig auf die Uhr geschaut, wann der Horrortrip endlich vorbei sei. Der Titel ist Programm: die Angst der vier Fahrer bestimmt die exploxive Fahrt, sie ist physisch spürbar, steht den Protagonisten mal mehr, mal weniger ins Gesicht geschrieben. Die ersten 45 Minuten dienen der Charakterisierung der Männer, die sich im Laufe der Fahrt ändern soll. Spannung und Tragik bedingen sich in diesem Film gegenseitig, ganz ohne Schlüsselmomente, sondern mit Vorlauf, um dann in völlig unpathetischen Bildern ihre Wucht zu entfalten. Das schafft heute kaum ein Regisseur mehr, die wissen gar nicht, was das ist. (cinema.de)

Sonderveranstaltung Film ab! - am 06.04.2017

Colonia Dignidad
Colonia Dignidad

Am Donnerstag, 06. April 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Colonia Dignidad - Es gibt kein Zurück" (D/F/NL 2015) gezeigt.

 

Inmitten des chilenischen Militärputsches des Jahres 1973 werden Lena (Emma Watson) und ihr Freund Daniel (Daniel Brühl) von Augusto Pinochets Geheimpolizei festgenommen. Während Lena nach kurzer Zeit wieder laufen gelassen wird, wird Daniel in die abgeschottete Colonia Dignidad im Süden des Landes gebracht. Die vom zwielichtigen Prediger Paul Schäfer (Michael Nyqvist) geführte Siedlung soll nach außen den Anschein einer makellosen und wohltätigen Zwecken dienenden Gemeinde erwecken, doch in Wahrheit arbeiten die Verantwortlichen mit Diktator Pinochet zusammen, für den sie die Eingesperrten unter Zuhilfenahme grausamer Foltermethoden verhören und schließlich töten. Niemand hat den Ort jemals lebend verlassen. Voller Verzweiflung schließt sich Lena der fragwürdigen Gruppierung an, um Daniel zu finden und gemeinsam mit ihm zu fliehen...(filmstarts.de)

Der Film katapultiert einen Teil deutscher Geschichte zurück in die Öffentlichkeit, der hierzulande in den vergangenen Jahren immer nur ab und an in Form Kleiner Anfragen im Bundestag von Grünen oder Linken auftauchte. Komplett aufgerollt und durchleuchtet ist dieser Abschnitt zumindest bis heute nicht, auch was die Rolle der Deutschen Botschaft in Chile angeht - die Vorwürfe, dass die Verbindungen zwischen Schäfer und Botschaft eng gewesen seien und man Geflohene der Sekte einfach wieder ausgehändigt habe, stehen nach wie vor im Raum. Auch das eine weitere Volte im Film, die umso dramatischer ist, als sie eben keine rein fiktionale, der Spannung geschuldete Idee zu sein scheint: Basis des Drehbuchs waren zahllose Zeugengeschichten.

 

Und weil diese Aufarbeitung nicht aufhören darf, kann man nicht genug betonen, wie elementar es ist, dass dieser Film so beeindruckend international besetzt ist: Brühl und Watson als deutsches Liebespaar in chilenischer Sektengefangenschaft, Michael Nyqvist (bekannt als Journalist Blomkvist aus der Verfilmung der Stieg-Larsson-Trilogie) in der Rolle des schwiemlig-brutalen Colonia-Dignidad-Gründers Paul Schäfer; und netterweise darf Martin Wuttke auch mal kurz durchs Bild nuscheln.

 

Gallenberger erzählt die Klaustrophobie, das Existentielle, diesen unbedingten Willen auszubrechen so, dass man sich an die dramatischsten Momente von "Das Leben der anderen" und der US-Serie "Lost" erinnert fühlt.

 

Mit Szenen, die einem den Atem rauben. Gerade weil im Kern diese Liebesgeschichte steckt, die in unserer Ära der "Mäandertaler" unvorstellbar fremd wirkt. "Es tut mir so leid, dass sie Dich hergebracht haben", sagt Daniel, als sie sich irgendwann wiederfinden. Und Lena wispert: "Niemand hat mich hergebracht. Ich bin gekommen, um Dich zu finden." Heute wäre das ein Dialog wie aus dem Farbmalkasten, ja - aber im "Colonia Dignidad"-Kontext klingt es so wahrhaftig und anrührend wie nur selten im Kino.

 

Wenn dieser Film also etwas anstoßen kann, dann das: zu realisieren, dass jenseits unserer immer noch sehr kuscheligen zentraleuropäischen Welt Menschen vor Alles-oder-Nichts-Fragen stehen. Momenten, in denen Hmjamalsehen nicht reicht.(spiegel.de)

Der Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Harald Petzold gehört im Bundestag einem Ausschuss an, der sich mit den Beziehungen der BRD zu den lateinamerikanischen Ländern beschäftigt. In dieser Verantwortung war er mehrere Male in nahezu allen Mittel- und südamerikanischen Ländern, so auch in Chile, wo sich diese „Stadt der Würde“ befindet/ befand. Harald Petzold kann einiges über den Umgang Deutschlands mit den dort seit 1963 sektenartig agierenden Kriminellen berichten. Er möchte die Zuschauer im Anschluss an den Film zu einem Gespräches einladen und sich bei dieser Gelegenheit als Kandidat der LINKEN für die kommende Bundestagswahl vorstellen.

Film ab! - am 31.03.2017

Unternehmen Petticoat
Unternehmen Petticoat

Am Freitag, 31. März 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Die Eiserne Lady" (GB 2011) gezeigt.

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge!

 

Margaret Thatcher (Meryl Streep) wächst in gewöhnlichen Verhältnissen auf. Ihr Vater war Kolonialwarenhändler, methodistischer Laienprediger und Bürgermeister ihrer Geburtsstadt. Ihre Mutter hingegen war gelernte Hausschneiderin. Nicht viel deutet zu dieser Zeit auf die politische Karriere hin, die Margaret Thatcher zu einer der berühmtesten Politiker der vergangenen Jahrzehnte machen würde. Mit der Unterstützung ihres Ehemanns Denis (Jim Broadbent) erobert sie die von Männern dominierte Politik Englands.

Sie schafft es, die Grenzen zwischen den Klassen und Geschlechtern aufzuheben und machte sich auch international als "Eiserne Lady" einen Namen. Ihre Wahrnehmung ist dabei höchst ambivalent, von den einen wird sie gefürchtet und von den anderen verehrt.(filmstarts.de)

... der Film kennzeichnet eine historische Wende in der Einschätzung Margaret Thatchers. Sie trat mit dem aus ihrer ikonisch gewordenen Handtasche hervorgeholten Gebet des heiligen Franziskus an, das die Hoffnung äußert, Harmonie zu stiften, wo Streit herrscht. Doch kein anderer Politiker hat das Land so zu polarisieren vermocht. In der Generation der über Vierzigjährigen weckt sie bis heute irrationale Hassgefühle. Die bloße Erwähnung ihres Namens spaltet Briten in solche, die ihr als Retterin einer Nation im Niedergang huldigen, und jene, die sie als martialische Zerstörerin des Gemeinsinnes verfluchen. Tony Blairs Absicht, ihr ein Staatsbegräbnis zu gewähren, wurde als Verrat verurteilt, und im Internet gibt es jetzt schon widerwärtige Diskussionen über Jubelfeiern zu ihrem Ableben.

 

Umso überraschender ist die einfühlsame Interpretation von Phyllida Lloyd und ihrer Drehbuchautorin Abi Morgan. Die erste Einstellung scheint mit einem Regal voller Milch das gängige Klischee zu bedienen. Ach, denkt der Zuschauer, jetzt kommt die Geschichte mit der kostenlosen Milch für Grundschüler, die Margaret Thatcher in den siebziger Jahren als Erziehungsministerin abschaffte, was ihr den Spitznamen „die Milchräuberin“ eintrug. Aber das erweist sich bald als einer von mehreren kleinen Späßen, die sich der Film erlaubt.

 

Obwohl die Autoren ihre Ablehnung der Politik Thatchers ebenso wenig verhehlen wie Meryl Streep, nähern sie sich ihrer Hauptfigur durch die einfühlsame Schilderung des Aufstiegs und Niedergangs einer Frau aus bescheidenen Verhältnissen, die sich mit Ehrgeiz und Prinzipienfestigkeit in einer von kleinlichen Snobismen und Vorurteilen beherrschten Männerwelt durchsetzt. (faz)

Film ab! - am 27.01.2017

Wenn Liebe so einfach wäre
Wenn Liebe so einfach wäre

Am Freitag, 27. Januar 2017, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Wenn Liebe so einfach wäre" (USA 2009) gezeigt.

 

Immerhin die 100. Filmvorführung werden die Zühlsdorfer und ihre Gäste zu sehen bekommen. Wenn das kein Grund ist zu kommen!

 

Wie immer zu Beginn die DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge!

 

 

Wenn Liebe so einfach wäre – das müssen sich die voneinander geschiedenen Meryl Streep und Alec Baldwin fragen, als sie eine Affäre miteinander beginnen.

 

Nach über einem Jahrzehnt der Trennung pflegt die erfolgreiche Bäckereibesitzerin und Mutter dreier erwachsener Kinder Jane (Meryl Streep) eine mittlerweile freundschaftliche Beziehung zu ihrem Exmann Jake (Alec Baldwin). Doch nach der College-Abschlussfeier ihres gemeinsamen Sohnes flammen alte Gefühle wieder auf. Erst eine heiße Nacht und dann eine leidenschaftliche Affäre der Ex-Ehepartner nimmt wirbelnd ihren Lauf. Da Jake inzwischen mit der deutlich jüngeren Agness (Lake Bell) verheiratet ist, nimmt jetzt ausgerechnet Jane die Rolle der “anderen Frau” ein. Als wäre das noch nicht kompliziert genug, begibt sich dazu auch noch der geschiedene, überaus solide und liebenswerte Innenarchitekt Adam (Steve Martin) mitten ins Kreuzfeuer dieser neu entfachten Romanze. (www.moviepilot.de)

 

Meryl Streeps hängendes Lid und Alec Baldwins Bäuchlein: Die beiden alternden Schauspieler sind Protagonisten einer Liebeskomödie der besonderen Art. So überschreibt Fritz Göttler in der Süddeutschen Zeitung seine Filmkritik.

 

"Home sweet home", brummt der Mann und packt, ein bisschen abwesend, angenehm erinnerungsselig, zu. Er greift seiner Frau, mit der er eben Sex hatte, zwischen die Beine - der Ex-Ehefrau genauer gesagt, vor zehn Jahren haben sie sich scheiden lassen.

 

Hier gibt es die ganze Filmkritik.

Film ab! - am 27.12.2016: Das Mädchen und der Kommissar (F/I 1971)

Am Dienstag, 27. Dezember 2016, 19.00 Uhr wird im Mehrzweckraum Zühlsdorf, Dorfstr. 35, der Film "Das Mädchen und der Kommissar" (F/I 1971) gezeigt. Wie immer dazu die Wochenschau "Augenzeuge".

 

Traditionell zum Jahresende mit selbstgemachter Feuerzangenbowle. Deshalb nicht vergessen, eine feuerfeste Tasse mitzubringen!

 

Max, ein erfolgloser Polizist will, um endlich mal wieder einen großen Fall zu lösen, eine Verbrecherbande zu einem Überfall bewegen. Er freundet sich mit der Freundin des Anführers an und gibt sich ihr gegenüber als reicher Bankier aus. Auch erfindet er eine große Geldlieferung, die demnächst auftauchen soll, und lockt damit die Verbrecher auf eine falsche Fährte. Die Opfer beißen an - jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. (moviepilot.de)

 

 

 

Der ehrgeizige Polizist Max (Piccoli) will Bankräubern eine Falle stellen und nutzt Gangsterbraut Lily (Romy Schneider) für seine Pläne aus… Claude Sautet ("Mado") machte die damals 33-jährige Romy Schneider durch dieses grandios gespielte Kriminaldrama zum Star in Frankreich.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/das-maedchen-und-der-kommissar,1295428.html
Copyright © Cinema.de
Der ehrgeizige Polizist Max (Piccoli) will Bankräubern eine Falle stellen und nutzt Gangsterbraut Lily (Romy Schneider) für seine Pläne aus… Claude Sautet ("Mado") machte die damals 33-jährige Romy Schneider durch dieses grandios gespielte Kriminaldrama zum Star in Frankreich.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/das-maedchen-und-der-kommissar,1295428.html
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Der ehrgeizige Polizist Max (Piccoli) will Bankräubern eine Falle stellen und nutzt Gangsterbraut Lily (Romy Schneider) für seine Pläne aus… Claude Sautet ("Mado") machte die damals 33-jährige Romy Schneider durch dieses grandios gespielte Kriminaldrama zum Star in Frankreich.

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Der ehrgeizige Polizist Max (Piccoli) will Bankräubern eine Falle stellen und nutzt Gangsterbraut Lily (Romy Schneider) für seine Pläne aus… Claude Sautet ("Mado") machte die damals 33-jährige Romy Schneider durch dieses grandios gespielte Kriminaldrama zum Star in Frankreich.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/das-maedchen-und-der-kommissar,1295428.html
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Der ehrgeizige Polizist Max (Piccoli) will Bankräubern eine Falle stellen und nutzt Gangsterbraut Lily (Romy Schneider) für seine Pläne aus… Claude Sautet ("Mado") machte die damals 33-jährige Romy Schneider durch dieses grandios gespielte Kriminaldrama zum Star in Frankreich.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/das-maedchen-und-der-kommissar,1295428.html
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„In dem Meisterwerk des französischen Film Noirs der 1970er-Jahre glänzt die damals 33-jährige Romy Schneider neben Michel Piccoli“, heißt es im Presseinfo zur Neuedition (2012) des seit 2004 mehrfach auf DVD erschienenen Films bei Arthaus.de. Dies ist keineswegs falsch, doch ein Meisterwerk wird mancher vergebens suchen, denn das ist Das Mädchen und der Kommissar gewiss nicht. Zwar genießt Romy Schneider ihr Spiel als Flittchen vom Straßenstrich, mit dem sie konsequent gegen ihr Image als braves Mädel des deutschen Heimatfilms und österreichische Kaiserin Sissi anlief, das tief im Adenauer-Deutschland der 50er wurzelte. Hier und da blitzt die brillante Schauspielerin auf, die sie wirklich war, doch ein großer Rollencharakter wie Jane Fondas Bree Daniels in Alan J. Pakulas Neo Noir Klute (USA 1971) wird aus ihrer „Lily“ alias Julia Anna Ackermann nicht. Auch Michel Piccoli - ums Understatement bemüht, das die Rolle des Inspektors trägt - bleibt als Max zu blass und zu fragmentiert, um in seiner Liebe und als Fanatiker glaubhaft zu wirken. Doch sind es weniger die Schauspieler, denen das anzukreiden wäre. Nachdem Claude Sautet mit Die Dinge des Lebens (FRA/ITA/SW 1970) in der Besetzung Piccoli-Schneider ein Meisterstück geschaffen hatte, geht ihm hier vieles schwer von der Hand. In den USA gibt es tatsächlich den Begriff heavy handed – gestelzt, bemüht, konstruiert! So erscheint Das Mädchen und der Kommissar an vielen Stellen und das trotz der Leistungen von Darstellern wie Bernard Fresson, Philippe Léotard oder François Périer. (der-film-noir.de)